Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Forscher finden Verunreinigungen im Astrazeneca-Impfstoff

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12.05.2021

Berlin (dpa) *13:14 Uhr – Neues Pharma-Förderprogramm für Medikamente gegen Covid-19

Pharmafirmen können sich ab diesem Freitag um einen millionenschweren Fördertopf für die Entwicklung neuer Arzneimittel gegen Covid-19 bewerben. Das neue Programm habe einen Umfang von 300 Millionen Euro, teilten das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung am Mittwoch mit. Ziel sei, dass in den beiden ersten klinischen Phasen erfolgreich getestete Therapeutika-Kandidaten schnellstmöglich bei Patienten in Deutschland ankommen.

Mit derzeit laufenden Förderprogrammen werden Studien nach dem Abschluss der präklinischen Untersuchungen unterstützt (Phasen I-IIb). Der neue Fördertopf zielt auf den letzten großen Test (Phase III) bis zur möglichen Zulassung und Markteinführung eines Medikaments.

Leverkusen (dpa) *8:00 Uhr – Bayer startet überraschend gut ins Jahr – Ausblick bestätigt

Das starke Umfeld für Agrarprodukte hat den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer zum Start ins neue Jahr gestützt. Dem standen negative Wechselkurseffekte auch durch die schwachen Währungen Lateinamerikas gegenüber. Daher fiel der Konzernumsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 12,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte.

Aus eigener Kraft - also vor Wechselkurseffekten sowie Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen - wäre es ein Plus von fast drei Prozent gewesen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen sank um gut sechs Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Damit schnitt Bayer deutlich besser ab als von Experten erwartet.

Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 2,09 Milliarden Euro rund 40 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das lag auch an Bewertungseffekten und einem besseren Finanzergebnis. Den Jahresausblick vom Februar bestätigte der Konzern. Demnach soll ein Umsatz von etwa 41 Milliarden Euro erreicht werden.

Köln (dpa) *7:25 Uhr – Chemiekonzern Lanxess wird zuversichtlicher für 2021

Eine gute Nachfrage insbesondere aus der Autobranche stimmt den Chemiekonzern Lanxess optimistischer für 2021. Konzernchef Matthias Zachert rechnet laut einer Mitteilung vom Mittwoch für das laufende Jahr nun mit einem operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) von 950 Millionen bis 1,0 Milliarden Euro. Bisher hatte das untere Ende der Spanne bei 900 Millionen Euro gelegen. Analysten rechnen im Durchschnitt bereits mit 979 Millionen Euro. «Das positive Momentum aus dem vierten Quartal hat sich fortgesetzt», sagte Zachert laut Mitteilung.

Im ersten Quartal hielt sich der Umsatz im Jahresvergleich mit knapp 1,7 Milliarden Euro fast stabil, das operative Ergebnis ging leicht auf 242 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich verdienten die Kölner mit 64 Millionen Euro so viel wie im Vorjahreszeitraum.

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