Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Notbetrieb in Chemiewerk kostet Land hohen Millionenbetrag

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13.02.2026

Hamburg/Hannover (dpa) *16:12 Uhr – Exxon Mobil-Beschäftigte arbeiten wieder unter Tarifverträgen

Die Mitarbeiter des Öl- und Gaskonzerns Exxon Mobil arbeiten in Deutschland wieder unter Tarifverträgen. Der US-Konzern und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben sich schon am Donnerstag in Hamburg auf einen Abschluss geeinigt, wie beide Seiten am Freitag mitteilten. Der Abschluss gilt demnach für die rund 800 Beschäftigten in Deutschland. Das Deutschlandgeschäft des Unternehmens wird aus Hannover und Hamburg geleitet. Wichtige Produktionsstandorte befinden sich in den niedersächsischen Gemeinden Großenkneten und Dötlingen.

Laut der IG BCE, die in Hannover sitzt, hatte Exxon Mobil vergangenes Jahr alle Tarifverträge mit der Gewerkschaft gekündigt. Die neuen Verträge sind am Donnerstag in Kraft gesetzt worden, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Die beiden Seiten haben unter anderem vereinbart, dass die Entgelte der Beschäftigten zum Februar um 2,4 Prozent steigen.

Deizisau (dpa/lsw) *08:25 Uhr – 11.000 Liter Natronlauge bei Getränkehersteller ausgelaufen

Rund 11.000 Liter Natronlauge sind bei einem Getränkehersteller in Deizisau (Kreis Esslingen) ausgetreten. Die Feuerwehr pumpte die ätzende Flüssigkeit am Donnerstagabend in einer Lagerhalle einer Firma nahe des Neckar ab, wie ein Polizeisprecher erklärte. Verletzt wurde demnach niemand. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. Auch sei die Flüssigkeit nicht in die Umwelt gelangt. Der Einsatz der zahlreichen Feuerwehrleute dauerte den Angaben zufolge bis in die Morgenstunden.

Natronlauge ist eine stark ätzende Flüssigkeit, die bei Kontakt schwere Verletzungen hervorrufen kann. In der Lebensmittelindustrie kann die Flüssigkeit etwa zum Spülen von Flaschen verwendet werden. Aber auch als Zusatzstoff oder etwa auf Brezeln kommt die Flüssigkeit in überaus stark verdünnter Form zum Einsatz. Warum es zu dem Zwischenfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

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