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Modulare Automation

Erstes Pumpenmodul mit Treibersoftware (MTP) macht Pumpenintegration kinderleicht

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit der Smart Dosing Pump bedient Seepex den Trend zur modularen Automation – und realisiert ganz nebenbei die vertikale Integration, eines der zentralen Konzepte von Industrie 4.0.
Mit der Smart Dosing Pump bedient Seepex den Trend zur modularen Automation – und realisiert ganz nebenbei die vertikale Integration, eines der zentralen Konzepte von Industrie 4.0. (Bild: Seepex)

Vor gut einem Jahr räumte das Seepex-Pumpenmodul „Smart Dosing Pump (SDP)“ den Innovation Award zur Achema in der Kategorie „Pumpen/Kompressoren“ ab. In diesem Frühjahr traten die Entwickler nun den Praxisbeweis an, wie einfach die Pumpenintegration in den Produktionsprozess funktioniert.

Die Smart Dosing Pump (SDP) kombiniert eine Exzenterschneckenpumpe mit zusätzlicher Sensorik für Durchfluss, Temperatur und Druck sowie einer integrierten Steuerungslogik zur Regelung aller Komponenten. Durch die Verknüpfung von Sensorik und Aktorik mit lokaler Intelligenz verschmelzen Feld- und Steuerungsebene und es ergibt sich ein verfahrenstechnisches Modul, das einfach über etablierte Schnittstellen in übergelagerte Systeme integriert werden kann und so eigenständig einen Teil des Prozesses realisiert.

Wie das funktioniert, das zeigte Seepex auf der diesjährigen Hannover Messe. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Automatisierungstechnik der TH Köln und Wago Kontakttechnik wurde ein Module Type Package (MTP) erstellt, das in die Automatisierungssysteme verschiedener Hersteller importiert werden kann und dort unterschiedliche Dienste, wie Dosieren und Abfüllen steuert sowie die HMI-Komponente zur Verfügung stellt.

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Zur Integration wird ganz einfach die mitgelieferte Treiberdatei in das dem Modul übergeordnete Engineeringsystem geladen, das die Funktionalität in Form von Diensten zur Verfügung stellt. So einfach wie die Installation eines Druckers mithilfe eines Druckertreibers lassen sich nun auch Pumpen in das Leit- und Steuerungssystem einbinden. Der Aufwand für die Integration der einzelnen Feldgeräte entfalle, genauso wie die Automatisierung des Prozessschritts, betonen die Entwickler.

Der Anwender muss sich nicht mehr mit Details auseinander setzen und bekommt zusätzlich ein standardisiertes Faceplate des Moduls geliefert. Das SDP-System wird als vorgefertigtes Modul geliefert, sodass die Verrohrung und Verkabelung ebenfalls entfallen; die SDP erreicht den Kunden „ready-to-use“.

Das vorliegende Modul kombiniert die Eigenschaften der Exzenterschneckenpumpe und setzt den Ansatz der modularen Automation vollständig um, sodass die vertikale Integration – eines der Konzepte von Industrie 4.0 – umgesetzt wird.

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Die SDP bietet dem Nutzer zwei Betriebsarten: kontinuierliches Dosieren oder Abfüllen. In beiden Fällen wird allein durch die Übermittlung weniger Sollwerte (Durchfluss- und/oder Abfüllmenge) der Dosierbetrieb vom SDP-Modul selbstständig geregelt. Im Batch-­Modus kann zusätzlich über ein Trigger-Signal das Portionieren einzelner Einheiten bei definiertem Durchfluss entsprechend der vorgegebenen Menge gestartet werden.

Tipp der Redaktion: Treffen Sie die Seepex-Experten auch auf dem diesjährigen Pumpen-Forum am 19./20. November in Würzburg: Dr. Christian Brehm, Global Product Manager Digital Solutions, zeigt in seinem Vortrag „Ein ganzheitliches Wartungskonzept mit Online Condition Monitoring für effizienten Pumpenbetrieb“, wie Pumpen ins digitale Zeitalter gehen. Weitere Programm-Highlights finden Sie hier.

Event-Tipp der Redaktion Das 17. Pumpen-Forum findet auch 2019 wieder im Rahmen der Förderprozessforen statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Unsere Bildergalerie zur letztjährigen Veranstaltung zeigt Impressionen der Förderprozessforen 2018.

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