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Dosier- und Abfüllsystem Dosier- und Abfüllsystem für empfindliche Produkte

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Die Erhaltung der Produkteigenschaften an den Übergabepunkten zwischen den Bearbeitungsschritten kann massive Probleme aufwerfen, insbesondere beim Transport von halbfestem und stückhaltigem Gut wie Krümel- Granulat oder Pellets. Die Entwicklung eines Dosier- und Abfüllsystems für empfindliche Produkte, das diesen Anforderungen gerecht wird, bedarf daher einer sorgfältigen Planung.

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In der heutigen Wirtschaft sind verfahrenstechnische Lösungen gefragt, die immer stärker automatisiert und technologisch fortgeschritten sein sollen. (Co. Ra.)
In der heutigen Wirtschaft sind verfahrenstechnische Lösungen gefragt, die immer stärker automatisiert und technologisch fortgeschritten sein sollen. (Co. Ra.)

Selbst in der Pharmabranche mit ihrem hohem Preisniveau sollen die Produktionskosten vermindert, die Effizienz gesteigert und die Organisationen gestrafft werden, was wiederum zu einem sehr hohen Spezialisierungsgrad in den einzelnen Abteilungen führt. Bei jedem Produktionsschritt wird größtmögliche Effizienz gefordert, selbstverständlich ohne Qualitätseinbußen.

Diese Anforderungen alle unter einen Hut zu bekommen, ist jedoch nur möglich durch immer stärker automatisierte und technologisch fortgeschrittene verfahrenstechnische Lösungen. Einer der Bereiche, der in besonderem Maße den Optimierungsprozessen unterworfen ist, ist die Schüttgutförderung. Viele Kosteneinsparungsmaßnahmen zielen genau auf diese Bereiche und die damit verbundene Logistik ab.

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Bei zahlreichen Produktionsschritten muss halbfestes oder stückhaltiges Gut wie Krümel-Granulat oder Pellets von einem Produktionsbereich an einen Verpackungsbereich übergeben werden. Die Erhaltung der Produkteigenschaften während dieses Transportprozesses ist eines der Hauptprobleme, mit denen sich die Produktionsbereiche der Industrie täglich konfrontiert sehen.

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Identifizierung von Chargen sowie deren Rückverfolgbarkeit. Jedoch ist bei der Schüttgutübergabe von einem Produktions- in einen Verpackungsbereich, die jeweils in zwei verschiedenen Hallen untergebracht sind, darauf zu achten, dass das Produkt stets in ordnungsgemäß verpackten Einheiten transportiert wird, die völlig identisch und einfach händelbar sein müssen – ein Faktor, der bei Nichtbeachtung leicht zu Verwechslungen führen kann. Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt ist das Risiko einer Beschädigung der Beförderungseinheiten, welches mit der Länge der Förderstrecke zunimmt.

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