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Milliarden-Investitionen Deutsche Trinkwasserversorger als „Motor des Mittelstandes“

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Aktuellen BDEW-Zahlen zu Folge hat die deutsche Trinkwasserversorgung im Jahr 2013 fast 2,4 Milliarden Euro in die kontinuierliche Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur investiert. Für 2014 weisen die Prognosewerte einen Anstieg auf rund 2,5 Milliarden Euro aus. Damit liegt die Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Branchen.

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Deutsche Trinkwasserversorger investieren Milliarden in die Infrastruktur.
Deutsche Trinkwasserversorger investieren Milliarden in die Infrastruktur.
(Bild: martaposemuckel;CC0; http://pixabay.com/en/bank-note-euro-bills-paper-money-209104/; http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

Berlin – „Die Versorgungsunternehmen der Wasserwirtschaft investieren einen überdurchschnittlich großen Anteil ihres Umsatzes in Anlagen und Netze, was sie zu einem bedeutenden beschäftigungs- und umweltpolitischen Motor des Mittelstands macht“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser in Berlin. Der Investitionsanteil der Wasserversorgung macht nach BDEW-Angaben zurzeit rund 19 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche aus. „Damit liegt diese Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, z.B. des Verarbeitenden Gewerbes mit 3,2 Prozent 2013“, so Weyand.

Tipp: in unserer Bildergalerie haben wir Trinkwasser-Grafiken des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) zusammengestellt.

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Mit etwa zwei Dritteln (63 Prozent) der Gesamtsumme von 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2013 wurde ein überwiegender Teil in die Rohrnetze investiert. Wassergewinnung, - aufbereitung und -speicherung machen 21 Prozent der Investitionssumme aus. Die restlichen 16 Prozent verteilen sich auf Zähler, Messgeräte, IT und sonstige Investitionen.

2013 nahmen die Investitionen im Vergleich zu 2012 insbesondere in den Bereich Informationstechnologie (+ 21 Prozent) sowie in Zähler/Messwesen (+ 19,5 Prozent) zu. Die Investitionen in das Rohrnetz stiegen um 3,3 Prozent. Eine Zunahme um 1,7 Prozent verzeichnete der Bereich Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserspeicherung.

„Die hohen Investitionen machen sich bezahlt: Deutschland hat mit knapp sieben Prozent die geringsten Wasser-Verluste in Europa“, so Weyand. Im Unterschied dazu lägen sie beispielsweise in England und Frankreich bei über 20 Prozent.

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