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Lackrohstoffe Covestro startet HDI-Produktion im Großmaßstab in Shanghai

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Der Bedarf an hochwertigen Lacken und Klebstoffen in Asien wächst und wächst. Covestro reagiert darauf und baut die Produktion für den Rohstoff HDI (Hexamethylen-Diisocyanat) aus. In Shanghai ging jetzt eine World-Scale-Anlage mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen an den Start.

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Die neue Großanlage bildet einen weiteren Meilenstein in einem auslaufenden großen Ausbauprogramm für den Standort.
Die neue Großanlage bildet einen weiteren Meilenstein in einem auslaufenden großen Ausbauprogramm für den Standort.
(Bild: Covestro)

Leverkusen, Shanghai/China – „Speziell in China und im asiatisch-pazifischen Raum besteht ein großer Bedarf an Lacken und Klebstoffen für wichtige Sektoren wie die Automobilindustrie, die Bereiche Bauen und Möbel sowie die Schuh- und Textilbranche. Wir sehen hier erhebliches Wachstumspotenzial durch Produkt- und Anwendungsinnovationen und tragen dem mit dem Ausbau unserer HDI-Produktion Rechnung“, sagte Daniel Meyer, Leiter des Segments Coatings, Adhesives, Specialties (CAS) von Covestro, bei der Eröffnungsfeier. Besonders mit Blick auf die Kunden in der Region trage die neue Anlage zu einer stabilen und flexiblen Versorgung mit HDI bei.

Gleichzeitig bilde das Material die Basis für viele innovative Produkte und Lösungen, betonte Meyer: „Covestro hat damit beispielsweise unter dem Namen Blulogiq eine einzigartige Technologie entwickelt, um Kunststoffteile am Auto besonders energieeffizient und kostensparend zu lackieren.“ Mit solchen Innovationen trage Covestro dabei bei, globalen Herausforderungen wie der zunehmenden Ressourcenverknappung und Umweltbelastung zu begegnen – gemäß dem Unternehmenszweck, die Welt lebenswerter zu machen: „To make the world a brighter place.“

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Mit der neuen Anlage werde Shanghai zu einem der größten HDI-Produktionszentren weltweit, unterstrich Dr. Klaus Schäfer, im Vorstand von Covestro zuständig für Produktion und Technik. „Der Ausbau unserer HDI-Fertigung bedeutet eine weitere Stärkung dieses wichtigen Standorts, an dem wir im Verbund alle unsere zentralen Produkte herstellen.“

Die neue Anlage ist Teil eines vor mehr als zehn Jahren aufgelegten Investitionsprogramms für den Standort in Höhe von über drei Milliarden Euro, das jetzt ausläuft. Gemäß diesem Plan soll dort noch in diesem Jahr die Kapazität zur Herstellung von Polycarbonat auf rund 400.000 Tonnen jährlich verdoppelt werden. Dieser vielseitige Hochleistungskunststoff findet unter anderem in der Automobil- und Bauindustrie sowie der Elektronikbranche Verwendung.

Jüngster Stand der Technik

„Die neue HDI-Anlage entspricht dem jüngsten Stand der Technik“, fügte Produktionsvorstand Schäfer hinzu. „Sie ist nicht nur sehr sicher und effizient, sondern zeichnet sich auch durch besonders umweltverträgliche Herstellungsverfahren aus.“ So werden im letzten Prozessschritt bis zu 80 Prozent weniger Lösemittel und bis zu 60 Prozent weniger Energie gegenüber der konventionellen Technologie benötigt. Insgesamt wird die CO2-Bilanz bei der HDI-Herstellung um bis zu 70 Prozent verbessert.

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