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Kapazitätsausbau Celanese erweitert globale Kapazitäten für Emulsionspolymere

| Redakteur: Alexander Stark

Celanese hat vorläufige Pläne zur Erweiterung der Produktion von Emulsionspolymerderivaten bekanntgegeben. Damit will das Unternehmen die Wertschöpfung der globalen Acetylkette erhöhen. Die Expansionsvorhaben umfassen Standorte in Nanjing, China, und Geleen, Niederlande.

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Celanese hat wichtige Investitionen in die Erweiterung seiner Anlagen und die Entwicklung grüner Technologien angekündigt.
Celanese hat wichtige Investitionen in die Erweiterung seiner Anlagen und die Entwicklung grüner Technologien angekündigt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Dallas/USA - Durch gezielte Investitionen will Celanese das starke Wachstum auf dem globalen Emulsionsmarkt besser nutzen. Zu den vom Unternehmen angekündigten strategischen Schritten gehört die Umsetzung einer Reihe von VAE (Vinylacetat-Ethylen)-Erweiterungs- und Debottlenecking-Projekten bis zum Jahr 2023.

Zu den angekündigten Projekten gehört die Kapazitätserweiterung des Emulsionswerks Nanjing, China. Dort beginnt das Unternehmen mit einem Debottlenecking-Projekt in seiner VAE-Produktionsanlage mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr bis 2022. Das Unternehmen will die VAE-Produktionskapazität in seiner Anlage in Nanjing um weitere 65.000 Tonnen pro Jahr steigern. Hierfür wird bis Ende 2022 einen dritten VAE-Reaktor gebaut, wodurch die Gesamtkapazität von 130.000 auf 215.000 Tonnen pro Jahr steigen wird. Der Ausbau dieser Anlage soll die Wachstumspläne im Bereich Emulsionen in Asien unterstützen.

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Das zweite angekündigte Projekt betrifft eine Kapazitätserweiterung der Emulsionsanlage in Geleen, Niederlande. An diesem Standort plant das Unternehmen ein Debottlenecking-Projekt in seiner VAE-Produktionseinheit im Umfang von 20.000 Tonnen pro Jahr bis 2021. Der Konzern will die VAE-Produktionskapazität in seiner dortigenn Anlage mit einem zusätzlichen VAE-Reaktor bis Anfang 2023 um 50.000 Tonnen pro Jahr steigern. Die Gesamtkapazität der VAE-Anlage in Geleen wächst damit von 130.000 auf 200.000 Tonnen pro Jahr.

Zusätzlich zu den Erweiterungen der VAE-Anlagen in Geleen und Nanjing wurden weitere Projekte zur Kapazitätserweiterung geprüft. An allen anderen Standorten an denen Emulsionen produziert werden, soll die Produktion insgesamt um schätzungsweise 25.000 Tonnen pro Jahr zu erhöht werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass sein Expansionsprogramm bis 2023 vollständig umgesetzt sein wird.

Finanzielle Einzelheiten über die Projekte wurden nicht mitgeteilt. Die Vorhaben sollen umgesetzt werden, sobald sie operativ durchführbar sind und die üblichen behördlichen und genehmigungsrechtlichen Genehmigungen vorliegen.

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