Wasserstoff-Hub Bundeskanzler besichtigt Wasserstoff-Infrastruktur im Industriepark Höchst

Quelle: Pressemitteilung Infraserv Höchst

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Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Industriepark Höchst in Frankfurt am Main besucht und sich bei der Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst über die Entwicklung der Wasserstoff-Technologie informiert.

Bundeskanzler Olaf Scholz informierte sich im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main bei Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing (rechts) über die Weiterentwicklung der Wasserstoff-Technologie.
Bundeskanzler Olaf Scholz informierte sich im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main bei Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing (rechts) über die Weiterentwicklung der Wasserstoff-Technologie.
(Bild: RReeHansPaul Mueller/ Infraserv Höchst)

Der Industriepark Höchst hat hohen Besuch bekommen: Bundeskanzler Olaf Scholz machte sich ein Bild von der dortigen Wasserstoff-Infrastruktur. Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing präsentierte dem Kanzler bei der Tour über das 4,6 Quadratkilometer große Industrieareal unter anderem die erste Wasserstoff-Tankstelle für Passagierzüge in Hessen, die der Industriepark derzeit errichtet und an der ab Ende des Jahres die weltweit größte Brennstoffzellenzug-Flotte der Welt betankt werden soll. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund wird ab Ende 2022 27 wasserstoffbetriebene Regionalzüge einsetzen, die im Industriepark Höchst betankt werden. Ein weiterer Themenschwerpunkt waren die Aktivitäten der Firma Ineratec, die im Industriepark Höchst den Bau einer Power-to-Liquid-Anlage plant.

„Wir werden die Wasserstoff-Technologie mit Tempo vorantreiben und auch für verschiedene Formen der Mobilität einsetzen, im Sinne der Nachhaltigkeit, aber auch um bei der Energieversorgung unabhängiger zu werden“, sagte der Bundeskanzler. „Hier im Industriepark Höchst kann man sehen, dass wir nicht von der Technologie von morgen reden. Hier ist die Wasserstoff-Nutzung schon heute Realität.“

Kreysing informierte den Bundeskanzler über den Wasserstoff-Hub im Industriepark Höchst, wo jährlich rund 50 Millionen Kubikmeter Wasserstoff pro Jahr anfallen. Die Chemieindustrie sei seit jeher ein Innovationstreiber und werde auch maßgeblich daran beteiligt sein, wenn es gilt, nachhaltige Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft zu entwickeln. Auch die drängenden Fragen zur Energieversorgung und den Mobilitätskonzepten der Zukunft könnten nur mit der Chemieindustrie beantwortet werden.

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Dr. Tim Böltken, Geschäftsführer von Ineratec, stellte das Power-to-Liquid-Projekt vor, das im Industriepark Höchst realisiert wird. Ab 2023 sollen hier pro Jahr bis zu 3500 Tonnen synthetisches Kerosin und chemische Rohstoffe produziert werden, wobei Ineratec die technisch anspruchsvolle Infrastruktur des Industrieparks Höchst nutzt. In der Pionieranlage wird das Unternehmen das am Standort anfallende biogene Kohlendioxid (CO2) für die Produktion der synthetischen Kraftstoffe, sogenannter e-Fuels, verwenden. „Diese ermöglichen als Ersatz für Kraftstoffe und Chemikalien fossilen Ursprungs die Realisierung klimaneutraler Mobilitätskonzepte insbesondere für die Luft- und Schifffahrt“, erklärte Böltken.´

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