Acetylen und 1,4-Butandiol BASF wartet und modernisiert zwei Anlagen in Ludwigshafen

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die BASF modernisiert und wartet ihre Acetylen-Anlage am Verbundstandort Ludwigshafen. Im Rahmen dieser Maßnahmen wird das Unternehmen auch die Produktionsanlage für das auf Basis von Acetylen gewonnene 1,4-Butandiol (BDO) zur routinemäßigen Wartung vorübergehend abstellen.

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Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein.
Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die BASF nutzt die Zeit, um die Anlagen technologisch zu verbessern und damit die langfristige Rohstoffversorgung für den wachsenden Bedarf an BDO und dessen Folgeprodukte weiterhin zu gewährleisten. Dafür will das Unternehmen alleine im Jahr 2012 über 20 Millionen Euro investieren.

Die Maßnahmen werden Ende August beginnen und voraussichtlich sechs Wochen dauern. BASF plant beide Anlagen Mitte Oktober wieder in Betrieb zu nehmen. Durch die Schaffung von Vorräten und durch die Versorgung aus anderen Standorten will der Chemieriese die Lieferungen an Kunden innerhalb und außerhalb des Standorts sichern.

Die Acetylen-Anlage zählt zu den wichtigsten Produktionsstätten am Standort Ludwigshafen. Acetylen ist Ausgangsstoff für das Zwischenprodukt BDO, aus dem viele weitere Zwischenprodukte hergestellt werden, zum Beispiel Tetrahydrofuran (THF), Polytetrahydrofuran (PolyTHF), N-Vinylpyrrolidon (NVP) und Polyvinylpyrrolidon (PVP). Die Acetylen-Folgeprodukte bewähren sich unter anderem bei der Herstellung von Kunststoffen, hochelastischen Textilfasern, Lösemitteln und Elektronikchemikalien.

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