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Katalyseforschung

BASF und Universität Heidelberg verlängern Zusammenarbeit bei Katalyseforschung

| Redakteur: Alexander Stark

BASF und die Universität Heidelberg werden in den kommenden drei Jahren das 2006 gegründete Catalysis Research Laboratory (Carla) gemeinsam weiter betreiben. Einen entsprechenden Vertrag zur Verlängerung der Forschungskooperation bis zum Jahr 2022 haben die Partner jetzt unterzeichnet.

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Im Katalyselabor von Carla arbeiten Wissenschaftler an Fragestellungen aus dem Bereich der homogenen Katalyse.
Im Katalyselabor von Carla arbeiten Wissenschaftler an Fragestellungen aus dem Bereich der homogenen Katalyse.
( Bild: BASF )

Heidelberg – Im Katalyselabor Carla arbeiten Wissenschaftler von BASF und der Universität Heidelberg an Fragestellungen aus dem Bereich der homogenen Katalyse. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen aktuell effiziente und ressourcenschonende Synthesemethoden, unter anderem solche, die Kohlendioxid (CO2) oder nachwachsende Rohstoffe als Ausgangsressourcen nutzen. Ein Beispiel dafür ist die Herstellung von Natrium-Acrylat aus Ethen und CO2. Natrium-Acrylat ist ein wichtiger Ausgangsstoff für Superabsorber, die bei Windeln und anderen Hygieneprodukten zum Einsatz kommen. Gegenüber dem bisherigen Produktionsverfahren für Superabsorber würde das CO2 im neuen Prozess etwa 30 % der fossilen Rohstoffe ersetzen, wenn dieser sich auch im größeren Maßstab als stabil und energetisch günstig bewährt.

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Bislang waren mehr als 80 Wissenschaftler aus 22 verschiedenen Ländern am Carla tätig. Ihre Arbeit hat Niederschlag in 82 wissenschaftlichen Publikationen gefunden, die in renommierten Fachjournalen veröffentlicht wurden. Zudem wurden bislang 28 Patentanmeldungen von Carla eingereicht. Das Labor steht damit für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von akademischer und industrieller Forschung.

Das Catalysis Research Laboratory ist ein „Industry on Campus“-Projekt. Mit diesem Konzept verfolgt die Universität Heidelberg neue Wege in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Industrie. Im Mittelpunkt stehen dabei längerfristig angelegte und strategisch-orientierte Projekte der Grundlagenforschung. Carla wird im Rahmen einer Private Public Partnership von BASF und der Universität Heidelberg finanziert.

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