Armaturen

Armaturenbranche braucht dringend Fachkräfte

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Inszeniert werden die Motive bei einem Fotoshooting, vom WDR begleitet. Hinzu kommt ein Mix aus modernen und traditionellen Kommunikationsmedien wie Facebook, Youtube, Radio und Zeitung, „die auf verschiedene Art ineinander greifen, um die Zielgruppe junger Menschen auf unterschiedlichen Kanälen zu erreichen“. Mit dieser Aktion wolle man „junge Menschen ganz allgemein an den Bereich des Maschinenbaus heranführen und das sehr konservative Image unseres Berufsstandes modernisieren“, sagt Benjamin Kowsky, Marketingassistent bei MIT.

Sehr engagiert bei der Nachwuchsförderung ist die KSB. Der Hersteller von Armaturen und Pumpen legt Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen. Praktika, Projekte und ein duales Studium gehören zum Zukunftskonzept. Bei der KSB – und einigen anderen Produzenten – versucht man, auch Frauen stärker für technische Berufe zu interessieren.

Mit Recht, denn Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert, erklärt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI): Nur 21 Prozent in Ingenieurs-Studiengängen und zwölf Prozent in technischen Berufen sind weiblich. „Das ist zu wenig. Wir verschenken großes und wichtiges Potenzial, wenn wir es nicht schaffen, mehr Mädchen und junge Frauen frühzeitig für technische Berufe zu begeistern“, sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs.

Role Models machen Frauen Mut

Zeit für den VDI, ein Projekt zu starten. Mit dem neuen, von einem deutschen Bundesministerium geförderten Projekt MINITalente will der Verband den Frauenanteil in MINT-Studiengängen steigern und mehr Frauen den Weg für eine technische oder naturwissenschaftliche Karriere ebnen.

MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Im Mittelpunkt stehen erfolgreiche Frauen: Von der Elektrotechnik-Studentin bis hin zur gestandenen Geschäftsführerin machen deutschlandweit über 370 weibliche Vorbilder – so genannte Role Models – Mut für MINT-Berufe. Sie erzählen aus ihrem studentischen oder beruflichen Alltag, schildern ihren Werdegang und geben in Vorträgen und Workshops Tipps, wie man im Job Fuß fasst.

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