Armaturen

Armaturenbranche braucht dringend Fachkräfte

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Die beschwerliche Suche nach Fachkräften kommt Unternehmen teuer zu stehen. „Durchschnittliche Vakanz-Zeiten von 55 Tagen über alle Positionen hinweg und bis zu 90 Tagen bei technischen Berufen bedeuten jährlich Milliardenverluste für die deutsche Wirtschaft“, rechnet Vera Calasan, CEO der Man Power Group, vor.

Intelligentes Zuwanderungskonzept würde Armaturenherstellern helfen

Eine fatale Situation für den Auftritt auf dem weltweiten Markt, die eine große Kraftanstrengung erfordert. „Im internationalen Wettbewerb können wir dauerhaft nur mit den besten Köpfen bestehen. Allein an einer Stellschraube zu drehen, wird da nicht reichen“, betont VDMA-Hauptgeschäftsführer Hesse.

Was ist also zu tun? Teil der Strategie des VDMA sind ausländische Arbeitskräfte. „Sie können diesen Mangel zumindest lindern.“ Daher fordert der Verband die deutsche Bundesregierung auf, ein intelligentes Zuwanderungskonzept vorzulegen. Die Bundesagentur für Arbeit will bereits qualifizierte Kräfte in den Euro-Krisenländern anwerben – Tausende sind hier ohne Stelle.

Außerdem sei eine Bildungsoffensive erforderlich, „ein überfälliger Schritt“, so Hesse. So müssten Kinder und Jugendliche schon in Kindergarten und Schule gezielt an technische und naturwissenschaftliche Themenstellungen herangeführt werden. „Und wenn uns fast jeder zweite Studienanfänger bis zum Abschluss im Maschinenbaustudium verloren geht, dann ist das schlichtweg inakzeptabel.“

Mitarbeiter in Krisenzeiten wichtig

In Krisenzeiten – wie sie jetzt beim Euro erlebt werden – zeigt sich die Qualität der Mitarbeiter, die nun besonders wichtig ist. „Als Grundvoraussetzung für eine flexible Aufstellung von Unternehmen sehen wir eine solide Kapitaldecke sowie eine motivierte und im Sinne von Kommunikation und Eigenverantwortung hervorragend aufgestellte Belegschaft“, unterstreicht Dr. Jens Reppenhagen, Geschäftsführer der RS Roman Seliger Armaturenfabrik.

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