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Wirbelschichttechnologie

Wie Sie bei verdreifachter Chargengröße die Kosten halbieren

| Autor / Redakteur: Dolf Oberborbeck / Anke Geipel-Kern

„Mit der Verdreifachung der Chargengröße haben wir den Aufwand für die Dokumentation, die Anzahl der Qualitätskontrollen und Arbeitsstunden sowie den Energieverbrauch reduziert und die reinen Prozesszeiten letztlich um bis zu 30 Prozent verringert.“ Gonzalo Fernández Govantes, technische Leitung Laboratorios Normon.
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„Mit der Verdreifachung der Chargengröße haben wir den Aufwand für die Dokumentation, die Anzahl der Qualitätskontrollen und Arbeitsstunden sowie den Energieverbrauch reduziert und die reinen Prozesszeiten letztlich um bis zu 30 Prozent verringert.“ Gonzalo Fernández Govantes, technische Leitung Laboratorios Normon. (Bild: Normon)

Dank der Investition in eine größere Wirbelschichtanlage stellt ein Generikahersteller jetzt die gleiche Arzneimittelmenge in der Hälfte der Zeit her. Unterm Strich kommt dabei nicht nur eine Verkürzung der Produktionszeit heraus, sondern auch ein geringerer Aufwand für Qualitätssicherung und Dokumentation.

Mit über 75 Jahren Erfahrung gehört Normon zu den führenden Pharmaherstellern Spaniens. 1937 als kleines Familienunternehmen gegründet, hat sich Normon zu einer Aktiengesellschaft mit rund 1400 Mitarbeitern und einer Produktionsfläche von 80 000 Quadratmetern entwickelt. Über 90 Prozent des Produktionsvolumens entfallen auf Generika.

Der Standort in Madrid verfügt über Anlagen zur Verarbeitung von Vials für flüssige und gefriergetrocknete Pharmazeutika, Dentalkarpulen, Ampullen, Infusionsbeuteln und Kapseln sowie zur Herstellung von Granulaten und Tabletten. Zu den weltweit vertriebenen Produkten gehören hochwirksame Produkte, Antibiotika, Anästhetika, Analgetika und entzündungshemmende Arzneimittel.

Um seine Kosten zu reduzieren, beschloss Normon, die Chargengröße bestimmter Produkte deutlich zu erhöhen. Dabei musste der Hersteller die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, wirtschaftliche Aspekte sowie variable Produktionsgrößen und -zeiten berücksichtigen, was den Einsatz flexibler und verlässlicher Technologien erforderte.

So kam es zur erneuten Zusammenarbeit mit einem langjährigen Partner: dem Schopfheimer Unternehmen Hüttlin, das seit 2011 zu Bosch Packaging Technology gehört. Gemeinsam mit der Bosch-Marke Manesty vervollständigt Hüttlin das pharmazeutische Prozesstechnologie-Portfolio von Bosch.

Vom Labor bis hin zur Produktionsanlage sind sämtliche Maschinen von Hüttlin so konzipiert, dass sie Kunden- und Marktanforderungen erfüllen. Zum Portfolio gehören Anlagen zum Mischen, Granulieren, Trocknen und Beschichten sowie umfassende Containment-Lösungen und Laborinstallationen.

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