Neue Niederlassung in USA Wie Amerikas Biotech-Cluster Zeta nach Philadelphia lockt

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Der Pharmamarkt in den USA boomt und Philadelphia gilt als Zentrum der Zell-und Gentherapie. Kein Zufall also, wenn ein auf Biotechnologie spezialisiertes Unternehmen hier eine Niederlassung eröffnet. Warum Engineeringunternehmen Zeta dem Lockruf gefolgt ist.

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Lindsay Smart ist der CEO von Zeta in den USA.
Lindsay Smart ist der CEO von Zeta in den USA.
(Bild: Zeta)

Der amerikanische Pharmamarkt gilt für europäische Engineering-Unternehmen als schwierig, aber lukrativ. Doch Zeta, Spezialist für schlüsselferge aseptische Prozesslösungen, hat mittlerweile durch erfolgreiche Referenzprojekte, einen Fuß in der Tür. So haben die Ingenieure gerade erst in Höchstgeschwindigkeit ein Hightech-Nanoemulsionssystems für ein globales Healthcare-Unternehmen in Chicago umgesetzt. Der Kunde ist voll des Lobs und hat Zeta für ein größeres und komplexeres Folgeprojekt beauftragt. Mit Zeta habe man einen Partner gefunden, der komplexe Engineering-Projekte auf gleicher Augenhöhe durchführen könne, hört man aus dem Unternehmen.

Biotechstandort als Keimzelle für Zeta

Jetzt eröffnet das Unternehmen einen neuen Standort in den USA in Philadelphia. Die US-Niederlassung im Spring House Innovation Park in Lower Gwynedd, PA, fungiert als Engineering- und Projektmanagement-Hub, um den Vor-Ort-Support für das wachsende Portfolio nordamerikanischer Kunden zu verstärken. Der Standort sei eine lebendige und florierende Pharma- und Biotech-Community, betont Lindsay Smart der CEO des amerikanischen Zeta-Ablegers. Der Großraum Philadelphia hat sich in den letzten Jahren für die Biotechindustrie zur Keimzelle einer florierenden auf Zell- und Gentherapiebranche entwickelt. Eine Erhebung des Select Greater Philadelphia Büros spricht von mehr als 30 Unternehmen für die Entwicklung von Zell- und Gentherapien, die hier ansässig sind. Gute Gründe also für einen Spezialisten wie Zeta sich hier anzusiedeln.

Zumal CEO Smart überzeugt ist den Kunden ein Angebot machen zu können, das sie nicht ablehnen können. Er hebt vor allem den "einzigartigen und ganzheitlichen Ansatz bei der Projektabwicklung" hervor, bei dem der Kunde "immer im Mittelpunkt unseres Handelns stehe".

Daniel Maier ist COO bei Zeta in den USA
Daniel Maier ist COO bei Zeta in den USA
(Bild: Zeta)

Auch die bei Zeta entwickelte integrierte Engineering- und Software-Toolchain könnte zur Steilvorlage werden. Schließlich geht es um Projektlaufzeiten, die um 25 Prozent kürzer werden könnten. Kaum ein Zweig der Biotechbranche steht so unter Erfolgsdruck wie die Zell- und Gentherapien - ein schnelleres Time-to-market entscheidet hier unter Umständen über Sein oder nicht Sein.

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