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Ventile

Ventilinseln für Trink- und Prozesswasser

| Redakteur: Meike Herkersdorf

Betriebssicher, kommunikationsfähig und servicefreundlich
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Betriebssicher, kommunikationsfähig und servicefreundlich (Bild: Bürkert)

Wasseraufbereitung ist ein anspruchsvoller Prozess, nicht nur bei der Trinkwasserversorgung, sondern auch wenn Prozesswasser z.B. in Nahrungs- und Genussmittel-, Pharmazie- oder Kosmetikindustrie aufbereitet wird. Für die Anwendung in Filtrationsprozessen, wie beispielsweise Ionentausch oder Reverse-Osmose, hat Bürkert Fluid Control Systems Ventilinseln entwickelt, die in punkto Betriebs- und Prozesssicherheit neue Maßstäbe setzen.

Die Ventilinseln Typ 8652 Airline und Typ 8647 Airline SP bieten zahlreiche einstellbare Überwachungs- und Diagnosefunktionen, die die Verfügbarkeit und Prozesssicherheit verbessern und eine vorbeugende Wartung ermöglichen. Über das Display sind alle wichtigen Informationen zum Prozess wie aktuelle Schaltzustände oder die Erkennung von Kabelbruch direkt vor Ort verfügbar. Die Ventilinseln kommunizieren über gängige Feldbusprotokolle wie Ethernet/IP, Profinet IO und Profibus DP. Ist eine hohe Verfügbarkeit des Netzwerkes gefordert, kann auf das Media Redundancy Protocol von Profinet IO zurückgegriffen werden.

Zur hohen Verfügbarkeit des gesamten Systems tragen auch die bis zu 64 hot-swap-fähigen Ventile pro Insel bei, die sich im laufenden Betrieb ohne Anlagenstillstand wechseln lassen. Als zusätzliche Sicherheitsfunktion verhindern Rückschlagventile im Entlüftungskanal, dass Ventile durch Druckspitzen ungewollt aktiviert werden.

Im Kontext mit Industrie 4.0 werden Ventilinseln immer mehr zu elektropneumatischen Automatisierungssystemen. Deutliche Maßstäbe setzt hier der Typ 8647, der vollständig in das dezentrale Peripheriesystem Simatic ET 200SP von Siemens integriert ist. Dies ermöglicht eine schnelle und nahtlose Integration sowohl bei der Inbetriebnahme als auch später bei der Überwachung des laufenden Betriebs. So werden beispielsweise die durchgeführten Schaltspielzahlen an das Leitsystem weitergeleitet. Somit können vorbeugende und verschleißorientierte Wartung der Anlage eingeleitet und Stillstandzeiten minimiert werden

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