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Klimaschutz VDMA sieht P2X als Schlüsseltechnologie zur CO2-Reduktion

| Redakteur: Alexander Stark

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind auch technologische Lösungen gefragt. Power-to-X ist eine erfolgversprechende Technologie, die jetzt reif ist für den Einsatz im Normalbetrieb, ist der VDMA überzeugt. Auch die Politik habe das Potential inzwischen erkannt, das in der Umwandlung von grünem Strom steckt, teilte der Verband mit.

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P2X trägt nach Auffassung des VDMA als Energiespeicher zur Versorgungssicherheit im Energiesystem bei.
P2X trägt nach Auffassung des VDMA als Energiespeicher zur Versorgungssicherheit im Energiesystem bei.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Frankfurt am Main – In der aktuellen Klimadebatte gewinnt die Umwandlung von grünem Strom in andere Energieträger wie Gas oder Flüssigbrennstoffe (Power-to-X, P2X) immer mehr an Bedeutung. Nach dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat nun auch das Umweltministerium angekündigt, seine Aktivitäten auf diesem Feld zu intensivieren. Die VDMA-Arbeitsgemeinschaft Power-to-X for Applications (P2X4A) bietet sich als Partner für die Weiterentwicklung dieser vielversprechenden Technologie an. Power-to-X sei eine Schlüsseltechnologie, die in den Sektoren Verkehr und Industrie einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität leisten könne, so Peter Müller-Baum, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft. Gleichzeitig trage P2X als Energiespeicher zur Versorgungssicherheit im Energiesystem bei.

In einem Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat der Verband aber die Auffassung vertreten, dass ein Nebeneinander der verschiedenen Ressorts auf dem Feld von P2X nicht zielführend sei. Wichtig sei zudem, Power-to-X technologieneutral weiterzuentwickeln und bestimmte Anwendungen nicht von vorneherein auszuschließen. Im Transportsektor würden langfristig flüssige und gasförmige Kraftstoffe auf Basis von P2X insbesondere im Flug-, Schiffs- und Straßengüterverkehr sowie in der Landtechnik und für Baumaschinen notwendig sein. Doch auch im Straßenverkehr könnten sogenannte E-Fuels zum Einsatz kommen. Dort können sie dem Verband zufolge den zeitnahen Ausbau der Elektromobilität und der Brennstoffzellentechnologie ergänzen. Die Anlagenbauer hätten in verschiedenen Demonstrationsanlagen in Deutschland gezeigt, dass P2X reif für den Einsatz im Normalbetrieb sei, so Müller-Baum. Jetzt müssten Anlagen im großindustriellen Maßstab folgen.

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Um die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, fordert der Verband de Umgestaltung des heutigen Systems der Energiebepreisung. CO2-intensive Energieträger sollen demnach einen höheren Preis haben als diejenigen, die weniger CO2-intensiv sind. Die aktuelle politische Debatte über eine CO2-Bepreisung in der Politik liefere eine große Chance für eine entsprechende Reform. Der VDMA hat dazu ein Gutachten erstellen lassen, das eine aufkommensneutrale Umgestaltung der Energieträgerbelastung nach ihrer Klimaschädlichkeit vorsieht. Aus den Vorschlägen dieses Gutachtens ergäbe sich ein Einstiegspreis von 110 Euro je Tonne CO2.

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