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Verband fordert Entlastungen VCI: Anhebung des geplanten CO2-Preises führt zu Wettbewerbsnachteilen

| Redakteur: Alexander Stark

Im Vermittlungsausschuss des Bundestages wurde eine Erhöhung der geplanten CO2-Bepreisung von 10 auf 25 Euro beschlossen. Dem VCI zufolge blinken damit die Warnlampen für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes der chemischen Industrie rot.

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Wolfgang Große Entrup: Mit der Anhebung des CO2-Preises blinkt die Warnlampe für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes in der chemischen Industrie nicht mehr gelb, sondern rot.
Wolfgang Große Entrup: Mit der Anhebung des CO2-Preises blinkt die Warnlampe für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes in der chemischen Industrie nicht mehr gelb, sondern rot.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Frankfurt am Main – Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup, kommentiert den Kompromiss zum Klimapaket in einer Stellungnahme. Er warnt, dass mit der Anhebung des CO2-Preises von 10 auf 25 Euro die Warnlampe für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes in der chemischen Industrie nicht mehr gelb, sondern rot blinke. Die Politik dürfe Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, nicht im Regen stehen lassen. Große Entrup forderte die Bundesregierung insbesondere auf, Industrieanlagen, die dem EU-Emissionshandel unterliegen und bereits einen CO2-Preis von derzeit etwa 25 Euro zahlen, von der neuen nationalen CO2-Bepreisung vollständig freizustellen.

Zusätzlich erwartet der VCI eine Regelung, die den Mittelstand und Anlagen, die bislang nicht dem Emissionshandel unterliegen, vor Nachteilen schützt: Deutschland sei keine Insel. Ein mittelständischer Unternehmer, der künftig auf Erdgas hierzulande 25 Euro zahlen solle, schultere dann 25 Euro mehr als sein Konkurrent im Nachbarland. Deshalb müsse eine Kompensation her, um Wettbewerbsnachteile für solche Anlagen aufzufangen, so der Hauptgeschäftsführer.

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