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Umfrage zum Thema Risikomanagement

Unzureichende Risikobeherrschung auf Seiten von Führungskräften

| Redakteur: Alexander Stark

Unzureichende Risikobeherrschung auf Seiten von Führungskräften gefährdet einer Studie von Dupont zufolge Unternehmen.
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Unzureichende Risikobeherrschung auf Seiten von Führungskräften gefährdet einer Studie von Dupont zufolge Unternehmen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Die Ergebnisse der weltweiten Umfrage von Dupont Sustainable Solutions über operatives Risikomanagement unter Führungskräften kommen zum Schluss, dass Führungskräfte zwar in Bezug auf die wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Risikomanagementprogramms generell übereinstimmen und sich ihrer Bedeutung durchaus bewusst sind, es jedoch nicht schaffen, diese Eigenschaften in ihrem eigenen Unternehmen zu implementieren.

Wilmington/USA – Ein Unternehmen erfolgreich zu führen, ist heute komplexer als je zuvor. Führungskräfte müssen täglich zahlreiche unternehmensinterne und externe Herausforderungen bewältigen. Mit diesen Herausforderungen sind zahlreiche Risiken verbunden, die Führungskräfte erfolgreich voraussehen und minimieren müssen.

Doch trotz der Betriebsstörungen, die nachweislich als Folge von mangelhaftem Risikomanagement auftreten können, würden viele Führungskräften die Risiken, die potenziell katastrophale Auswirkungen auf ihren Betrieb haben können, nicht adäquat erkennen und beurteilen. Zu diesem Ergebnis kommt die jährlich durchgeführte weltweite Studie von Dupont Sustainable Solutions (DSS), für die Führungskräfte von Unternehmen befragt werden. Ändert sich das nicht, so könne auch die betriebliche Leistung der betroffenen Unternehmen, ihre Geschäftskontinuität, die Betriebserlaubnis und auch ihre Fähigkeit, Aktionären einen nachhaltigen Wert zu bieten, leiden.

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Alte Methoden zur Einschätzung von Risiken seien im heutigen globalen Geschäftsumfeld unzureichend, wenn Führungskräfte die Nachhaltigkeit und den Erfolg ihres Unternehmens sicherstellen wollen.

Eine Transformation in ihrem Unternehmen erzielen Führungskräfte, wenn sie Risiken in die Geschäftsstrategie integrieren, so Davide Vassallo, Global Managing Director bei Dupont Sustainable Solutions. So könnten sie die Mitarbeiter mit einbeziehen, die Produktivität verbessern und ihren Wettbewerbsvorteil steigern.

Die Versäumnisse der Führungskräfte zeigen sich der Umfrage zufolge an folgenden Punkten:

  • Führungskräfte stellen Risiken, die gravierende Zwischenfälle zur Folge haben können, nicht ausreichend in den Vordergrund. Es scheint, als würden Führungskräfte sich aufgrund der geringen Häufigkeit von Zwischenfällen in falscher Sicherheit wiegen und nicht auf Anzeichen für potenziell gravierende Ereignisse achten. Während 78 % der Umfrageteilnehmer darin übereinstimmen, dass eine geringe Anzahl von Zwischenfällen nicht unbedingt bedeutet, dass auch das Risiko abnimmt, geben zwei Drittel der Führungskräfte dennoch zu, sich sicher zu fühlen, wenn sie Daten sehen, denen zufolge die Anzahl von Zwischenfällen gering ist oder gegen Null tendiert.
  • Die an der Umfrage teilnehmenden Führungskräfte sind sich einig, dass es wichtig ist, Risikomanagementsysteme zu haben, die integriert sind, einander ergänzen und regelmäßig auf ihre Effektivität überprüft werden. Dennoch geben 44 % der Umfrageteilnehmer zu, dass Lücken in bestehenden Systemen eine Herausforderung für ihr Unternehmen bedeuten.
  • Führungskräfte bestätigen, dass unter Mitarbeitern eine Kluft in Bezug auf das Management von Risiken besteht. Ein Viertel der befragten Führungskräfte glaubt, dass ihre Mitarbeiter an der vordersten Front eine voneinander abweichende Auffassung von den wichtigsten Risiken für das Unternehmen haben. Mehr als die Hälfte (55 %) meint, auch leitende Führungskräfte seien sich über die wichtigsten Risiken für das Unternehmen nicht einig, was einem Anstieg von 35 % im Vergleich zu der im letzten Jahr durchgeführten DSS-Umfrage entspricht. Das weist auf einen wachsenden Unterschied im Engagement für Sicherheit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern hin, der Unternehmen daran hindert, Risiken effektiv zu erkennen und zu minimieren.
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Die weltweite, jährlich stattfindende DSS-Umfrage zum Thema Risikomanagement unter Führungskräften vergleicht und misst den Reifegrad von Programmen für operatives Risikomanagement in Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen. Die Umfrage beleuchtet ebenfalls die Herausforderungen, denen Unternehmen beim effektiven Risikomanagement und bei der Verbesserung ihrer Unternehmensleistung begegnen. An der von Mai bis August 2018 durchgeführten Umfragen nahmen Führungskräfte aus mehr als 350 Unternehmen teil.

Die Hälfte der Teilnehmer (52 %) sind leitende Führungskräfte (CEO, CFO usw.), während die andere Hälfte (48 %) Geschäftsführer sind. 60 % der teilnehmenden Unternehmen sind in mit hohen Risiken verbundenen Branchen tätig, u. a. Bergbau und Metall, Öl und Gas und der Fertigungsindustrie. Rund zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen sind global präsent. 44 % haben ihren Firmensitz in Nordamerika, 27 % in der Region Asien-Pazifik und 24 % in Europa.

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