Standortentwicklung

Unternehmen investieren 328 Millionen Euro in Industriepark Höchst

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Ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der im Rahmen der Energiewende definierten Ziele, weshalb derartige Projekte auch mit öffentlichen Mitteln bezuschusst werden. Doch aktuell liegen diese für die Weiterentwicklung des Industrieparks wichtigen und ökologisch sinnvollen Projekte auf Eis. „Wir erfüllen mit unseren Anträgen alle geltenden gesetzlichen Bedingungen, doch wir warten noch immer auf die Förderbescheide“, weist Jürgen Vormann auf ein drängendes Problem hin. Die mangelnde Planungssicherheit ist aus Sicht des Geschäftsführers, der als Vorsitzender der Fachvereinigung Chemieparks des Verbandes der Chemischen Industrie auch die Probleme anderer Standorte kennt, gerade im Energiebereich ein Investitionshindernis. „Für Millionen-Investitionen brauchen Unternehmen stabile regulatorische Rahmenbedingungen“, betont auch Kreysing.

Steigende Umsatzzahlen bei der Infraserv Höchst-Gruppe

Energiemanagement und Energiehandel tragen mit rund 530 Millionen Euro fast zwei Drittel zum Gesamt-Umsatz von Infraserv Höchst bei, bei der sich die Umsatzerlöse im vergangenen Jahr auf 866,1 Millionen Euro summierten. Erfreuliche Steigerungsraten kann das Segment Site Services verzeichnen. Hierzu gehören auch die verschiedenen Einheiten, mit denen das Unternehmen bundesweit aktiv ist. So haben die Experten von Facilities Services inzwischen Standorte bei Merck in Darmstadt oder im bayerischen Penzberg, auch die Umweltschutz-Fachleute von Infraserv Höchst sind in ganz Deutschland gefragt. Wachsende Umsätze können alle Tochtergesellschaften vorweisen: Die Provadis-Gruppe, der Logistik-Dienstleister Infraserv Logistics, und die Thermal Conversion Compound, die Betreibergesellschaft der Ersatzbrennstoffanlage im Industriepark Höchst.

Infraserv Höchst Prozesstechnik präsentiert sich auf der Achema

Seit Jahresbeginn ist Infraserv Höchst Prozesstechnik aktiv. „Für die Stabilität und die Attraktivität eines Industriestandortes sind technische Dienstleistungen sehr wichtig“, begründet Kreysing, den Einstieg des Unternehmens in das Arbeitsgebiet. Erste Kunden der neuen Firma sind die Industriepark-Gesellschaften, doch es gibt auch schon

Frank Unger, Geschäftsführer von Infraserv Höchst Prozesstechnik, geht mit seinem Team in drei Arbeitsgebieten an den Start: Asset Management & Engineering, Reliability Management, Pumpen und Antriebstechnik sowie Prozessanalysentechnik. In diesen Bereichen ist das Angebot am Markt nicht sehr groß, doch der Bedarf ist da – allein im Industriepark Höchst werden rund 40.000 Pumpen, Kompressoren und Motoren betrieben.

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Infraserv Höchst Prozesstechnik wird auch im Rahmen der Messe Achema präsentieren, bei der Infraserv Höchst vertreten ist (Halle 9.1, Stand E 41). Im Rahmen der Achema veranstaltet der Standortbetreiber am Mittwoch, 13. Juni, auch wieder die „perspectives“. Das Branchenevent für den Chemie- und Pharmastandort Deutschland steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wo bleibt der Mensch“ und beschäftigt sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung.

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