Multivariable Differenzdruckmessung Traumduo reduziert Engineering-, Installations- und Betriebskosten
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Vereinfachte Parametrierung, geringere Lebenszykluskosten und moderne Staudrucksonden machen eine seit Jahrzehnten bekannte Messtechnik erstmals für viele Standardanwendungen wirtschaftlich attraktiv.
Multivariable Differenzdruckmessungen gelten seit vielen Jahren als elegante Lösung für die Massen- und Normvolumenmessung von Gasen und Dampf. Trotzdem blieb die Technologie lange Zeit eine Nischenanwendung. Der Grund lag weniger im Messprinzip als im hohen Engineering- und Parametrieraufwand. Systec Controls liefert mit der Deltaflow-Staudrucksonde in Kombination mit dem multivariablen Messumformer SYS-MMF eine deutlich weniger komplexe Lösung. Vereinfachte Berechnungsmodelle reduzieren Engineering-, Installations- und Betriebskosten, bei weiterhin hoher Messgenauigkeit.
Warum sich eine technisch überzeugende Lösung nie durchgesetzt hat
Multivariable Differenzdruck (dp-)-Messsysteme sind seit rund zwanzig Jahren am Markt verfügbar. Das Messprinzip überzeugte von Beginn an: Differenzdruck, statischer Druck und Temperatur werden gemeinsam erfasst und direkt im Feldgerät zu einem Massen- oder Normvolumenstrom verrechnet. Dennoch ist diese Lösung nur selten in Anlagen im Einsatz. Der Grund: Umfangreiche Parametrierungen, proprietäre Software und hoher Engineering-Aufwand machten Inbetriebnahme und Änderungen mühsam. Auch Ersatzteilhaltung ist schwierig, wenn das Setup eines Messumformers für das eigene Personal nahezu unmöglich ist. Viele Betreiber entschieden sich deshalb trotz der technischen Vorteile für den Einsatz konventioneller dp-, p- und T-Sensoren und einer Berechnung im Prozessleitsystem (PLS).
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