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Messsensoren Toleranzabweichungen in Abwasseranlagen umgehend erkennen

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Die Überprüfung der Sauerstoffkonzentration ist beispielsweise beim Belebtschlammverfahren in Abwasseranlagen von Bedeutung. Daher eignen sich die in-line Sauerstoffsensoren von Hamilton Bonaduz besonders für die Messung der Sauerstoffkonzentration in der Abwasserwirtschaft.

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Die VisiWater DO P Arc FC10 ist ideal für den Einsatz in Wasser unterschiedlichster Zusammensetzung geeignet.
Die VisiWater DO P Arc FC10 ist ideal für den Einsatz in Wasser unterschiedlichster Zusammensetzung geeignet.
(Bild: Hamilton)

Die VisiWater DO von Hamilton Bonaduz wird als Edelstahlvariante in Armaturen oder Rohren eingesetzt, wohingegen das Pendant aus Kunststoff direkt in Becken oder Teichen eingesetzt werden kann. Dafür hat das Unternehmen speziell eine VisiWater DO P entwickelt, die mit einem Kunststoff-Schaft überzeugt, der selbst bei dauerhaftem Einsatz in aggressiven Abwässern nicht korrodiert. Das Funktionsprinzip der beiden Sensoren ist identisch. Ein Mikrotransmitter im Sensorkopf stellt eine direkte Kommunikation zum Prozessleitsystem via 4–20 mA oder Modbus sicher und speichert sowohl Kalibrierungs- als auch Diagnoseinformationen. Die Konfigurierung und Kalibrierung kann im Labor mithilfe von ArcAir vorgenommen werden, so dass von verschiedenen mobilen Endgeräten auf die relevanten Daten zugegriffen werden kann. Der Sensor liefert robuste Signale und ermöglicht so lange Übertragungswege bis zum Leitsystem.

Für die Kultivierung der Mikroorganismen im Belebschlamm-Becken ist eine erfolgreiche biologische Abwasserbehandlung notwendig, die mittels pH-Sensoren überprüft werden sollte. Liegen die Werte nicht im erforderlichen Rahmen kann das beispielsweise ein Hinweis auf eine Störung im Kanalnetz sein. Zur Messung eignet sich z.B. die Polilyte Plus HF mit einem Messbereich von pH 0 bis 14. Die eingesetzte Fluorwasserstoff-resistente Glaselektrode weist einen geringen elektrischen Widerstand auf, wodurch sie sich für kalte Abwässer besonders eignet. Der langzeitstabile Referenzelektrolyt Polisolve Plus trägt zur Langlebigkeit bei und gewährleistet reproduzierbare Messungen. Die eigens entwickelte Single-Pore-Technologie verhindert Verschmutzungen, stellt stabile Messwerte sicher und ermöglicht eine leichte Reinigung.

Zu guter Letzt spielt die Leitfähigkeit des Abwassers eine wichtige Rolle, da diese ein Maß für den Verschmutzungsgrad ist und eine Aussage über den Gesamtgehalt an gelösten Salzen zulässt. Denn je mehr Salz, Säure oder Basen vorhanden sind, desto höher ist die Leitfähigkeit. Pluspunkte sammelt der 2-Pol-Sensor Conducell 2DC durch seine Robustheit, einfache Reinigung und das fünf Meter lange Fixkabel, das ein Untertauchen ermöglicht. „Dank unserer Sensoren werden Messwerte außerhalb der Toleranzgrenzen sofort erkannt. Daraufhin können die Mitarbeitenden umgehend entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten“, schließt Dr. Georgy ab.

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