Nur aus Luft und Wasser stellen Fraunhofer-Forscher in dieser elektro-lytischen Zelle mit Strom Wasserstoff-peroxid für den dezentralen Einsatz her. (Fraunhofer IGB)
Forschung: Elektrolysezelle

Neue Elektrolysezelle generiert Wasserstoff-Peroxid aus Überschuss-Strom

Um Stromspitzen bei der regenerativen Energiewandlung aus Wind oder Sonne auszugleichen, kann Überschussstrom auch für die dezentrale Herstellung von Chemikalien genutzt werden. Das Fraunhofer IGB hat eine Elektrolysezelle entwickelt, in der sich mit elektrischer Energie nur aus Wasser und Luft Wasser-stoffperoxid herstellen lässt. Eine mögliche Anwendung der H2O2-Synthese direkt vor Ort ist die oxidative Abwasserreinigung.

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Mit dem geeigneten Durchflussmesser lässt sich der Kühlkreislauf bei der Kurzwegdestillation kontrollieren. (Bilder: Meister Strömungstechnik) (Archiv: Vogel Business Media)
Durchflussmesser

Durchflussmessung in einer Kurzwegdestillationsanlage

Wollwachs, auch unter dem Namen Lanolin bekannt, dient in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie als Emulgator, der es ermöglicht, nicht mischbare Komponenten in einer Emulsion bzw. Suspension zu vereinigen. Der nachfolgend beschriebene Prozess der Reinigung von Wollwachs und anderen Substanzen mithilfe der Kurzwegdestillation erläutert auch die Verwendung eines Durchflussmessers.

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In Raffinerien und bei Ölplattformen sind Operator-Trainingssysteme schon lange im Einsatz. Nun sind sie auch in der Chemie immer stärker im Kommen. (Bilder: Siemens) (Archiv: Vogel Business Media)
Operator-Trainingssysteme

Verschiedenste Anlagensituationen individuell und gefahrlos trainieren

Immer mehr Unternehmen setzen auf Operator-Trainingssysteme. Und das nicht ohne Grund: An ihnen lassen sich alle Betriebszustände einer Anlage virtuell durchexerzieren. So hat das Personal die Anlage jederzeit im Griff, kann sie nahe am Optimum fahren und ist für etwaige Störungen bestens gerüstet. Das steigert die Produktivität, senkt die Ausfallzeiten und verbessert die Qualität.

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Im Baylab plastics bekommen Schüler, Auszubildende und Studenten einen Einblick in den Arbeits- und Forschungsalltag eines Kunststoffproduzenten (im Bild die Produktion an einer realen Spritzgießmaschine). (Bilder: Bayer MaterialScience) (Archiv: Vogel Business Media)
Kunststofflabor

Baylab plastics, „das Kunststofflabor für alle Sinne“, lockt Schüler ab 14 aus der Reserve

Zwar haben Schüler in Deutschland bei der Pisa-Studie 2006 erheblich besser abgeschnitten als 2000 und 2003, aber Wissenschaft und Technik haben weiterhin ein negatives Image oder ihnen wird bestenfalls mit Gleichgültigkeit begegnet. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben sich bereits vor mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland so genannte Schülerlabore entwickelt. Eines davon ist Baylab plastics von Bayer MaterialScience.

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Bild 1: Ein geschlossenes gasdichtes System mit minimalen Leckraten hält die Verluste bei der Verdichtung von Helium gering. (Archiv: Vogel Business Media)
Kompressoren

Verdichtung von Helium erfordert besonders geringe Leckageraten

Wasserstoff setzt sich in der Energiewirtschaft und in der Automobilbranche zunehmend als sauberer und umweltfreundlicher Energieträger durch. Damit steigt zugleich der Bedarf nach gasdichten Kompressorsystemen. Weil Wasserstoff die Eigenschaft hat, durch Metalle zu diffundieren, stellen sich sehr hohe Ansprüche an die Dichtheit von Gas-Druckbehältern und Betriebssystemen.

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Jetzt soll das Thyssenkrupp-Stahlwerk in Duisburg zeigen, dass die Abgas-Chemie kein Luftschloss bleiben muss... (Thyssenkrupp)
Carbon2Chem

Syngas statt Abgas: Carbon2Chem zündet die nächste Stufe

Startschuss für die Schornstein-Chemie: Thyssenkrupp lässt in Duisburg die Carbon2Chem-Produktion anrollen. Das neu eröffnete Technikum soll die Nutzung sogenannter Hüttengase, also Abgase der Stahlindustrie, zur Herstellung von Basischemikalien erforschen. Bringt Carbon2Chem das klimaneutrale Stahlwerk? Oder scheitert die Chemie aus dem Schornstein ausgerechnet an der Energiewende?

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