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Technische Isolierung Doppelt gewickelt, sicher gespart – Energieeffizienz steigern

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Achten Betreiber auf eine zeitgemäße und wirtschaftliche Isolierung von betriebstechnischen Anlagen, schöpfen sie das damit verbundene Energieeinsparpotenzial aus. Chemiestandortbetreiber Infra Leuna konnte durch den Einsatz von Hochleistungsdämmstoffen dieses Potenzial für sich nutzen.

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Leicht in der Verarbeitung: Das ge­ringe Gewicht der Hochleistungsdämmung sorgt für eine einfache Handhabung und einen einfachen Zuschnitt. Zudem punktet die Drahtnetzmatte mit einer sehr guten Haptik, inklusive angenehmem Griffgefühl ohne störende Schmelzperlen.
Leicht in der Verarbeitung: Das ge­ringe Gewicht der Hochleistungsdämmung sorgt für eine einfache Handhabung und einen einfachen Zuschnitt. Zudem punktet die Drahtnetzmatte mit einer sehr guten Haptik, inklusive angenehmem Griffgefühl ohne störende Schmelzperlen.
(Bild: Isover )

Anlagenbetreiber unterschätzen oft das Energieeinsparpotenzial, das im Dämmen von Rohrleitungen schlummert. In der Praxis wird die Dicke einer anzubringenden Dämmschicht meist nur nach Kriterien wie niedrigen Investitionskosten oder dem Berührungsschutz bestimmt, das heißt, die Oberflächentemperatur im Verkehrsbereich darf 60 °C nicht überschreiten. Um die hier vorhandenen wirtschaftlichen Effizienzpotenziale optimal zu nutzen, sollten Betreiber jedoch eine systematische Analyse der betriebstechnischen Anlage durchführen.

Infra Leuna folgt als Betreiber des Chemiestandorts Leuna einem Energiekonzept, das eine effiziente und wettbewerbsfähige Energieversorgung der ansässigen Unternehmen gewährleistet. Um die Wärmeverluste mit den verbundenen Kosten von der Dampfauskopplung bis zur Wiedereinspeisung vor Ort möglichst effizient zu nutzen, wandte sich Infra Leuna an den Dämmstoffhersteller Isover.

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Nach mehreren Vergleichsrechnungen für verschiedene Dämmlösungen und Ausführungsvarianten mit der hierfür geeigneten Berechnungssoftware Tech Calc 2.0 und einer zusätzlichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, entschied sich der Chemieparkbetreiber schließlich für die Ausführung als Mischinstallation.

Dabei wurden für die zwei vorgegebenen Lagen zwei verschiedene Dämmstoffe eingesetzt. Als erste Lage kam der Hochleistungsdämmstoff Ultimate zum Einsatz, um die Wärmeverluste bei einer Dampftemperatur von mehr als 300 °C deutlich zu reduzieren. Als zweite Lage wurde eine Drahtnetzmatte aus herkömmlicher Steinwolle verwendet. Somit konnten die Wärmeverlustkosten auf die Länge der Rohrleitungen möglichst gering gehalten werden.

Kostensicherheit für langen Zeitraum

Die einmalige Investition für die Wärmedämmung sollte eine Lösung bereitstellen, die auch zukünftig über die Nutzungsdauer der Rohrleitungen Kostensicherheit ermöglicht. In diesem Fall punktete die Mischinstallation als energieeffizientere Variante zur bisherigen Ausführung.

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