Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer setzt sich als Präsident des Weltforums der Ressourcenuniversitäten für Nachhaltigkeit auch international für die Leitidee der Nachhaltigkeit ein. Er warnt: „Wenn wir es in den nächsten fünf Jahren nicht schaffen, eine kohlebasierte Synthesegaserzeugung an einem Kraftwerks- oder Chemiestandort zu demonstrieren, sehe ich die Gefahr eines Fadenrisses für ein weltweit gefragtes ureigenes deutsches Know-how.“ (Bild: TU Bergakademie Freiberg)
Exklusiv-Interview

Stoffliche Braunkohleverwertung: „Uns läuft die Zeit davon!“

Braunkohle ist mengenmäßig der wichtigste deutsche Rohstoff, der nahezu ausschließlich der Stromerzeugung dient. Im Zuge der Energiewende gewinnen jedoch erneuerbare Energieträger gegenüber fossilen an Bedeutung. Wird Braunkohle weniger verstromt, steht sie ressourcen- und umweltschonenderen Nutzungsoptionen vor allem in der Chemieindustrie zur Verfügung. Die alternative Zukunft des heimischen Rohstoffs ist in der TU Bergakademie Freiberg Chefsache. Wir sprachen mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer.

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Das Forscherteam an der TU Wien: Yuri Suchorski, Johannes Bernardi, Johannes Zeininger, Martin Datler und Günther Rupprechter (v.l.n.r.). (TU Wien)
Katalyseforschung

Was chemische Wellen über katalytische Eigenschaften verraten

Forscher der TU Wien haben unter dem Elektronenmikroskop wichtige Erkenntnisse erlangt: Ihre Aufnahmen haben gezeigt, dass chemische Reaktionen an polykristallinen Oberflächen in spiralartigen Multifrequenz-Wellen ablaufen und damit lokale Informationen über Katalysatoren liefern. Mit einem Blick können die Wissenschaftler erkennen, welche Region auf der Oberfläche gute katalytische Eigenschaften besitzt.

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