Die Wissenschaftler der TU Dresden wollen einen konventioneller Bioreaktor im Pilotmaßstab mit einem Fassungsvermögen von 70 Litern so modifizieren, dass die Wasserstoff-produzierenden Mikroorganismen im Inneren mit Licht kultiviert werden können. (Bild: TU Dresden)
Forschungsprojekt

Nachwuchsforscher entwickeln biogenen Wasserstoff

Aus Bakterien und Algen Wasserstoff entwickeln – mit einem neuartigen Verfahren wollen Nachwuchsforscher der TU Dresden diese Umwandlung ermöglichen. Das Projekt für die biogene Wasserstoffproduktion wird mit 1,7 Millionen Euro über den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Die Wissenschaftler sollen dabei auch Techniken entwickeln, die industriell einsetzbar sind.

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 (Bild: Pressefoto BASF)
Eurochlor 2014

Chlorfrei in die Zukunft? Eurochlor zwischen Bangen und Hoffen

Europas Chlorchemie am Scheideweg – Internationale Konkurrenz, geringe Margen und hohe Energiekosten setzen der Branche zu. Jetzt fordert eine EU-Richtlinie ein vorzeitiges Ende des traditionellen Amalgamverfahrens. Wir haben auf der Euro Chlor Technology Conference 2014, dem Treffpunkt der europäischen Chlorchemie im spanischen Madrid, genauer hingehört, wie es mit der Branche weitergeht.

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Die Entstehung der Arten: Die Membran-Elektrolyse (rechts) ist die letzte Stufe der Evolution der Chlorchemie nach dem Amalgamprozess (links) und dem Diaphragma-Verfahren (Mitte). (© adrenalinapura/fotolia.com, doethion/fotolia.com, DOC RABE /fotolia.com, [M]-Sahlmüller)
Chlorchemie im Wandel

(R)Evolution in Sachen Chlor: Was kommt nach dem Quecksilber?

Das Aus für Quecksilber bedeutet nicht das Aussterben der Branche – Eine neue Ära für Europas Chlorchemie: Wenn im Dezember 2017 die letzten Amalgam-Anlagen außer Betrieb genommen werden, endet ein Technologie-Zeitalter. Doch mit der Membranelektrolyse steht der nächste Schritt in der Verfahrens-Evolution schon in den Startlöchern. Zwischen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit stellt sich die Branche auf die nächste Stufe der Chlor-(R)Evolution ein.

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