Nur aus Luft und Wasser stellen Fraunhofer-Forscher in dieser elektro-lytischen Zelle mit Strom Wasserstoff-peroxid für den dezentralen Einsatz her. (Fraunhofer IGB)
Forschung: Elektrolysezelle

Neue Elektrolysezelle generiert Wasserstoff-Peroxid aus Überschuss-Strom

Um Stromspitzen bei der regenerativen Energiewandlung aus Wind oder Sonne auszugleichen, kann Überschussstrom auch für die dezentrale Herstellung von Chemikalien genutzt werden. Das Fraunhofer IGB hat eine Elektrolysezelle entwickelt, in der sich mit elektrischer Energie nur aus Wasser und Luft Wasser-stoffperoxid herstellen lässt. Eine mögliche Anwendung der H2O2-Synthese direkt vor Ort ist die oxidative Abwasserreinigung.

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Spatenstich für die neue Sunliquid-Anlage im rumänischen Craiova. (Clariant)
Strom für Bioethanol-Anlage

Clariant und Getec errichten effiziente Biokraftstoff-Produktion in Rumänien

Clariant wird am rumänischen Standort Podari eine Anlage zur Produktion von Bioethanol aus Agrar-Reststoffen errichten. Dafür hat das Spezialchemieunternehmen die Getec Group mit dem Bau und Betrieb eines CO2-neutralen Biomasse-Heizkraftwerks beauftragt. Es soll sich dabei um eine Anlage zur Verwertung von Lignin handeln, der als Reststoff in der Clariant-Anlage anfällt. Die Anlagen werden aufeinander abgestimmt in Betrieb gehen und den Produktionsstandort Podari mit Dampf und Strom versorgen. Gestern fand in Podari bereits der Spatenstich für das Clariant-Werk statt.

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Jörg Friedrich (links) und Reiko Hass beim Rundgang durch die Anlage. Sie koordinieren den Turnaround und prüfen täglich, ob alles nach Plan läuft. (Tüv Süd)
Turnaround-Management: How-to

Sicher durch den Boxenstopp – Anlagenstillstand richtig organisieren

Turnaround-Time: Werden verfahrenstechnische Produktionsanlagen heruntergefahren, trägt das Wort Prozesssicherheit mehrere Bedeutungen: Spezialprozesse lösen die Betriebsroutine ab, um die Produktionsprozesse in einen sicheren Zustand zu überführen. Gleichzeitig müssen komplexe Arbeitsprozesse wie Zahnräder eines Uhrwerks ineinandergreifen, um das Projekt sicher und pünktlich abzuschließen.

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Jetzt soll das Thyssenkrupp-Stahlwerk in Duisburg zeigen, dass die Abgas-Chemie kein Luftschloss bleiben muss... (Thyssenkrupp)
Carbon2Chem

Syngas statt Abgas: Carbon2Chem zündet die nächste Stufe

Startschuss für die Schornstein-Chemie: Thyssenkrupp lässt in Duisburg die Carbon2Chem-Produktion anrollen. Das neu eröffnete Technikum soll die Nutzung sogenannter Hüttengase, also Abgase der Stahlindustrie, zur Herstellung von Basischemikalien erforschen. Bringt Carbon2Chem das klimaneutrale Stahlwerk? Oder scheitert die Chemie aus dem Schornstein ausgerechnet an der Energiewende?

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