Am Produktionsstandort Rotterdam wird AkzoNobel eine zweite Fertigungslinie errichten. (Akzo Nobel)
Neue Fertigungslinie

Akzo Nobel verbessert Produktionsanlage für Chlor-Alkali in Rotterdam

Akzo Nobel Specialty Chemicals will seine Produktionsanlage für Chlor-Alkali in Rotterdam verbessern, um die Entwicklung des Industriestandorts zu fördern. Das Unternehmen bereitet die Investition in eine zweite, unabhängige Fertigungslinie für Chlor und Natronlauge vor. Außerdem werden weitere Verbesserungen umgesetzt, angefangen mit einer neuen „E-Flex“-Technologie, die die Fertigung automatisch an die Stromversorgung anpasst.

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Neuartiger Membranreaktor zur effektiven Herstellung von chemischen Grundstoffen mit deutlich gesteigerten Ausbeuten. (Fraunhofer IKTS)
Synthese-Effizienz

Neue Membranreaktoren für eine „grüne“ Produktion von Methanol

Geschlossene Kohlenstoffkreisläufe müssen in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten, Kohlendioxid-Emissionen drastisch zu reduzieren und einen kostengünstigen Zugang zu Kohlenstoffquellen als Basis für Produkte der chemischen Industrie zu gewährleisten. Um die Effizienz der Methanol-Produktion zu steigern, hat das Fraunhofer IKTS in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MUW-Screentec einen neuartigen Membranreaktor entwickelt.

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Bildergalerien

Prüfende Blicke während eines Stillstands an der Demonstrationsanlage in Leverkusen: Hier wurde die Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie seit Jahren weiterentwickelt und intensiv getestet. (Covestro)
Groß-Anlage in Spanien

Covestro setzt auf Sauerstoffverzehrkathode beim Bau einer Chlor-Produktion

Der Werkstoffhersteller Covestro plant den Bau einer eigenen Chlor-Produktion am spanischen Standort Tarragona und setzt dabei auf ein nachhaltiges Herstellungsverfahren. Zum Einsatz kommen soll die so genannte Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie, die im Vergleich zum üblichen Verfahren rund ein Viertel weniger Energie verbrauchen soll. In Tarragona baut das Unternehmen die erste großtechnische Anlage, die rein auf dieser Technik beruht.

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NAMUR-Vorsitzender Dr. Wilhelm Otten, Leiter Business Line Technik, Evonik Industries: „Wir sind in der Diskussion, ob die Denkmodelle und Strukturen, die man uns mit der Automatisierungspyramide einmal gegeben hat, langfristig noch die richtigen sind.“  (Bild: PROCESS)
Exklusiv-Interview mit Dr. Wilhelm Otten

„Wir müssen für mehr gegenseitiges Verständnis sorgen“

Die Zeiten, in denen man Verfahrensentwicklung oder Regelungen isoliert optimieren konnte, sind längst vorbei. Das gegenseitige Verständnis zwischen Chemie-/Verfahrensingenieuren und den Kollegen in der EMR-Technik ist dennoch mangelhaft. Woran liegt das, und wie kann man es ändern? NAMUR-Vorsitzender Dr. Wilhelm Otten, Leiter Business Line Technik bei Evonik Industries, stellte sich den Fragen von PROCESS – und gibt ein klares Plädoyer für die EMR-Technik.

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