Im Panel „Nachhaltigkeit und Produktentwicklung“ diskutierten die Experten, wie sich Nachhaltigkeit in die Entwicklung von neuen Produkten integrieren lässt. (V.l.n.r.: Martin Vollmer, Chief Technology Officer von Clariant, Prof. Klaus Kümmerer, Professor für Nachhaltige Chemie und Stoffliche Ressourcen an der Leuphana Universität Lüneburg, Steffi Ober, Referentin für Nachhaltige Forschungspolitik beim NABU Berlin, Moderator Christian Preiser, Chefredakteur „Markt und Mittelstand“, Frankfurt Business Media) (Infraserv Höchst)
Experten-Gespräch

Wie die Chemie die Herausforderungen der Zukunft löst

Welchen Beitrag kann die Chemie leisten, damit die stetig wachsende Weltbevölkerung die gesellschaftlichen Herausforderungen nicht zu groß werden lässt? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Zukunft Chemie – Perspektiven auf die Welt von morgen“ im Industriepark Höchst. Interdisziplinäre Expertenpanels diskutierten über drei aktuelle und zentrale Themenkomplexe: „Diagnostik, Medikamente und Therapien“, „Nachhaltigkeit und Produktentwicklung“ sowie „Energieerzeugung, -umwandlung und –speicherung“. Ihre Erkenntnisse erfahren Sie hier.

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In den Versuchsanlagen des Karlsruhe Liquid Metal Laboratory (Kalla) wird die Thermofluiddynamik von Metallschmelzen erforscht. (Karsten Litfin, KIT)
Klimafreundliche Energieerzeugung

Flüssigmetalle: Multitalente für innovative Energiesysteme

Entscheidend für eine erfolgreiche Reduktion der CO2-Emissionen in den nächsten Jahren, sind praxisnahe Innovationen. Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lässt sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen.

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Bildergalerien

Marc Delcourt, CEO von Global Bioenergies, leitet die einzige Firma in Europa, die fermentative Verfahren zur Umwandlung von erneuerbaren Rohstoffen in Kohlenwasserstoffe entwickelt. (Global Bioenergies)
Bio-Kohlenwasserstoffe

Erstmals wird Isobuten aus Stroh im industriellen Pilotmaßstab erzeugt

In der industriellen Pilotanlage von Clariant und Global Bioenergies im französischen Pomacle-Bazancourt ist erstmals Isobuten aus Weizenstroh-Hydrolysat erzeugt worden. Die beiden Unternehmen arbeiten seit mehr als 18 Monaten zusammen, um ein Verfahren von Clariant, das Agrarreststoffe in zuckerreiches Hydrolysat verwandelt, und ein Verfahren von Global Bioenergies, mit dem erneuerbares Isobuten aus verschiedenen Zuckerarten hergestellt wird, zu kombinieren.

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Die Eröffnung der neuen BASF-Produktionsanlage für Antioxidantien in Shanghai. (BASF)
World-Scale-Produktionsanlage in China

BASF nimmt Produktionsanlage für Antioxidantien in Betrieb

BASF hat eine neue World-Scale-Produktionsanlage für Antioxidantien in Shanghai eingeweiht. Die Anlage hat eine Jahreskapazität von 42.000 Tonnen und wird Antioxidantien sowie zugehörige Formen und Mischungen für den Markt der Kunststoffadditive herstellen. In einem ersten Schritt wurden jetzt die Anlagen für Pulvermischung, Flüssigformulierungen und Formgebung in Betrieb genommen.

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Die neue Anlage zur Prozessdampferzeugung besteht aus zwei Brennkammern, einem großen Kessel, der Staubfilteranlage und einem 30 Meter hohen Kamin. Im Juli 2013 soll der Bau des Elf-Millionen-Euro-Projekts beginnen. (Bild: Saacke)
Energieeffizienz

Angus Chemie investiert in neue Verbrennungsanlage

Mit der Leistung von elf Megawatt wird Angus Chemie in Zukunft Produktionsreste verbrennen und in nutzbare Energie umwandeln. Eigens dafür investiert das Unternehmen elf Millionen Euro in eine neue Verbrennungsanlage, die von Saacke entwickelt wurde. Das Prinzip der Anlage ist einfach: Reststoffe energetisch nutzen, um daraus Prozessdampf zu gewinnen. So können 85 Prozent des bisher zur Dampferzeugung genutzten Erdgases ersetzt werden.

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