Die Digitalisierung als Chance begreifen, insbesondere aus der Digitalisierung von Brownfieldanlagen, das war Inhalt des Vortrags von Frank Grümbel (Lanxess) und Ulrich Schünemann (BASF). (Mühlenkamp / PROCESS)
Namur-Hauptsitzung 2018

Digitalisierung wird anfassbar – Namur-Hauptsitzung blickt in die Zukunft

Wie verändert die Digitalisierung die Geschäftsprozesse und welche Auswirkungen hat dies auf die alltägliche Praxis? Spannende Antworten versprach das diesjährige Jahrestreffen der Anwender von Prozessautomatisierungstechnik in Bad Neuenahr. Rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der Namur-Hauptsitzung 2018 unter dem Motto „Field Instruments Supporting Digital Transformation“ über die Zukunft der Digitalisierung in der Prozessindustrie. Den Sensoren kommt – als entscheidender Informationslieferant – eine besondere Rolle zu.

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Mit dem Projekt „Rechtssichere Schulungen am Arbeitsplatz“ haben Sanofi und Provadis gezeigt, wie sich E-Learning in Produktionsstätten erfolgreich implementieren lässt. (Bild: Provadis)
E-Learning

E-Learning im Reinraum

Bislang wird E-Learning in der Produktion selten angewendet, da entweder die Infrastruktur dies nicht zulässt oder es an geeigneter Software für die Lerninhalte mangelt. Sanofi und Provadis haben jetzt gezeigt, wie sich E-Learning in Produktionsstätten erfolgreich implementieren lässt. Mit ihrem innovativen Projekt „Rechtssichere Schulungen am Arbeitsplatz“ haben sie in der Kategorie „Workplace Learning“ den eLearning Award 2012 erhalten.

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Bildergalerien

Sicher mit dreifacher Membranbarriere. Deutlich wirtschaftlicher als konventionelle Prozesse. (BWT Pharma & Biotech)
Reinstwasser und WFI aus Trinkwasser

Reinstes Wasser aus dem Hahn: Wie geht die "kalte" WFI Erzeugung?

Die Neufassungen der Vorschriften im Europäischen Arzneibuch machen den Weg frei für die „kalte“ WFI-Erzeugung  – Jetzt auch in Europa: War bisher das Thema Water for Injection untrennbar mit Destillationsverfahren verbunden, öffnet sich die EU für „kalte“, auf Membranen basierende Verfahren. Jetzt macht sich eine neue Gerätegeneration auf, beim Thema WFI und Reinstwasser den Standard ein Stück weiter zu schieben.

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31. Chemonitor-Trendumfrage sieht China als innovativen Wettbewerber und attraktiven Produktionsstandort. (gemeinfrei)
Studie: Deutschland vs. China

Chinesische Chemie macht Boden gut

Auch wenn die Wettbewerbsvorteile Chinas aufgrund steigender Lohn- und Umweltschutzkosten sinken, wächst das Land laut der 31. Chemonitor-Trendumfrage von Camelot Management in Kooperation mit der Fachzeitung Chemanager zu einem starken Konkurrenten für die deutsche Chemieindustrie heran. Insbesondere in den innovativen Bereichen Robotik und Online-Handel verringert sich der Kompetenzvorsprung der deutschen chemischen Industrie gegenüber China. Protektionistische Strömungen und das anhaltende Wirtschaftswachstum in China sorgen andererseits dafür, dass für die deutschen Chemieunternehmen eigene Produktionsstätten im Reich der Mitte zunehmend attraktiver werden.

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Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage in Dormagen baut Covestro jetzt 20 Prozent CO2 in eine wichtige Schaumstoff-Komponente ein. (Covestro)
CO2 als Rohstoff

Chemie aus dem Schornstein: Kommt jetzt die stoffliche Nutzung von CO2?

CO2 hat ein schlechtes Image. Aber lässt sich das unerwünschte Abgas auch als Rohstoff nutzen? Keine leichte Aufgabe, doch Forscher aus aller Welt arbeiten emsig an der stofflichen Nutzung des Klimakillers. Wer jetzt glaubt, dass es dabei bei Gedankenspielen im Elfenbeinturm oder Kleinstversuchen im Kellerlabor bleibt, irrt sich gewaltig. Schon jetzt läuft die erste Anlage im Industriemaßstab an…

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Digitale Angebote entwickeln sich zunehmend zu einem wesentlichen Baustein des Evonik-Geschäfts. Davon sollen vor allem die Kunden profitieren.  (Evonik)
C4-Chemie

Wie die Digitalisierung zum kundenorientierten Geschäft von Evonik beiträgt

Auf dem diesjährigen Jahrestreffen des Europäischen Petrochemischen Verbandes (EPCA) in Wien gaben Vertreter von des Evonik-Geschäftsbereichs Performance Intermediates einen Ausblick in die Zukunft der C4-Chemie. Mit der C4 Connect-Plattform stellten sie ein Digitalisierungsprojekt vor, dass die Geschäftsstrategie des Unternehmens von einem produktzentrierten zu einem nutzenorientierten Ansatz wandelt.

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