Digitale Geschäftsmodelle in der Prozessindustrie
Von Daten- zu Geldströmen

Von Sabine Mühlenkamp 5 min Lesedauer

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Bisher wird das Datenpotenzial vieler Prozessanlagen kaum genutzt, obwohl der Einsatz von KI neue Möglichkeiten für Effizienzsteigerung und zusätzliche Wertschöpfung verspricht. Wie dies besser gelingt, darüber wird auf der diesjährigen Namur-Hauptsitzung diskutiert.

Wie es gelingt, das Datenpotenzial von Prozessanlagen zu nutzen, wird auf der diesjährigen Namur-Hauptsitzung diskutiert.(Bild:  Firefly / KI-generiert)
Wie es gelingt, das Datenpotenzial von Prozessanlagen zu nutzen, wird auf der diesjährigen Namur-Hauptsitzung diskutiert.
(Bild: Firefly / KI-generiert)

Vielleicht war die wirtschaftliche Situation in der europäischen Chemieindustrie noch nie so ernst wie heute. An den derzeitigen weltweiten Krisen können die Automatisierer zwar wenig ändern. Jedoch zeigen sie mit dem Ansatz – weg von der klassischen Anlagenautomatisierung hin zu datengetriebenen Geschäftsmodellen – zumindest einen Erfolg versprechenden Weg auf, um Prozesse effizienter und wirtschaftlicher darzustellen.

In diesen digitalen Ökosystemen sollen Daten über Unternehmensgrenzen hinweg sicher geteilt und monetarisiert werden. Treiber dieser Entwicklung sind Cloud-Technologien, Industrial IoT (IIoT), KI, standardisierte Datenmodelle sowie europäische Initiativen wie Manufacturing-X, Process-X und industrielle Datenräume.