Mikroplastik an Frankreichs Atlantikküste.   (© Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann)
Konsortialstudie benennt Hauptemittenten

Mikroplastik: Pro Bundesbürger gelangen jedes Jahr vier Kilo in die Umwelt

Das Thema Plastikmüll und Mikroplastik ist derzeit in Politik, Medien und Öffentlichkeit sehr präsent. Zu Recht. Wie immer helfen für eine sachliche, lösungsorientierte Diskussion Fakten weiter. Die liefert nun eine neue „Konsortialstudie Mikroplastik“, in der Fraunhofer-Forscher den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen haben. Woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Die Studie liefert nun Antworten.

Weiterlesen
Viele Rohstoffe sind für die Industrie essenziell und dementsprechend begehrt. Deshalb müssen Unternehmen in die Sicherung der Rohstoffversorgung investieren.  (Fotolia/Erik Schumann)
Nachhaltige Rohstoffpolitik

So düster sieht die Zukunft ohne Rohstoffe aus

Die Herstellung von Produkten und die Entwicklung neuer Technologien ist stark von der Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe abhängig – Rohstoffe, die es in Deutschland oft nicht gibt und die deshalb importiert werden müssen. Doch die Quellen sind endlich, die Materialien begehrt. Unternehmen müssen deshalb nachhaltig in die Sicherung der Rohstoffversorgung investieren.

Weiterlesen
Flagge Chinas (Archiv: Vogel Business Media)
Chinas Umwelt

Die Kosten für Umweltverschmutzung zwingen Chinesen zum Handeln

Chinas Wirtschaft wächst, die Umweltverschmutzung wächst schneller: Auf diese kurze Formel lässt sich Chinas Umweltsituation bringen. Zwar ist das Reich der Mitte in punkto Umweltschutz durchaus aktiv, doch jegliche Anstrengungen werden durch das enorme Wirtschaftswachstum bislang schlicht aufgefressen. Die Umweltkosten sind höher als die wirtschaftlichen Errungenschaften, weswegen enormer Handlungsbedarf nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht besteht. Im elften Fünfjahresplan postuliert die chinesische Regierung ehrgeizige Ziele zur Verbesserung des Umweltschutzes bis 2010, die für westliche Investoren mittelfristig den Umweltmarkt mit seinem enormen Potenzial öffnen könnten.

Weiterlesen
Abbildung 1: Anzahl und Aufteilung der Industrieparktypen in China, Abb. dechema (Archiv: Vogel Business Media)
Industrieparktypen in China

Industrieparks in China - Standortentwicklung nach Plan

Verbundstandorte, eine nachhaltige Entwicklung, Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz spielen auch für Chinas Volkswirtschaft eine maßgebliche Rolle. Zahlreiche neue Gesetze sollen durchsetzen, was in den westlichen Ländern längst zum Standard gehört: Ressourceneinsparung, Umweltschutz, Sicherheit. Die Industrieparks in China existieren auf nationaler, provinzieller und kommunaler Ebene. 2006 überschritt ihre Gesamtzahl 6600. Die attraktivsten Parks für ausländische Investoren sind diejenigen auf nationaler Ebene. Sie genießen begünstigte politische Rahmenbedingungen und ihre Verwaltungskommissionen haben die gleichen Rechte wie die Stadtverwaltungen, was vereinfachend und beschleunigend auf den Ansiedlungsprozess wirken kann.

Weiterlesen
Die Gewinner des Wettbewerbs: Burkhard Anders und Ina Vrancken von 3M Deutschland mit VCI-Präsident Kurt Bock (v.l.n.r.). (VCI/Darchinger)
Responsible-Care-Wettbewerb 2017

3M für Fluorpolymer-Recycling-Verfahren ausgezeichnet

Im jüngsten Responsible-Care-Wettbewerb zeichnete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vier beispielhafte Leistungen von Mitgliedsunternehmen aus. Den ersten Platz belegte 3M mit dem Fluorpolymer-Recycling-Verfahren. Auch Aurubis, die Grillo-Werke und Akzo Nobel konnten sich über Preise freuen. Zum dritten Mal wurde auch ein besonderes Projekt eines mittelständischen Chemieunternehmens prämiert.

Weiterlesen
Das Novelis Recyclingwerk in Nachterstedt in Deutschland ist das weltweit größte Aluminium-Recyclingwerk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 400.000 Tonnen. (Bild: Novelis)
Aluminium-Recycling

Novelis eröffnet weltgrößtes Aluminium-Recyclingwerk

Novelis eröffnete heute am Standort des bereits bestehenden Walzwerks in Nachterstedt offiziell das weltgrößte Aluminium-Recyclingcenter. Das Unternehmen investierte 200 Millionen Euro in die neue Anlage, die künftig bis zu 400.000 Tonnen Aluminiumschrott im Jahr verarbeiten und als hochwertige Aluminiumbarren wieder in das europäische Produktionsnetzwerk des Unternehmens zurückführen wird.

Weiterlesen