Flagge Chinas (Archiv: Vogel Business Media)
Chinas Umwelt

Die Kosten für Umweltverschmutzung zwingen Chinesen zum Handeln

Chinas Wirtschaft wächst, die Umweltverschmutzung wächst schneller: Auf diese kurze Formel lässt sich Chinas Umweltsituation bringen. Zwar ist das Reich der Mitte in punkto Umweltschutz durchaus aktiv, doch jegliche Anstrengungen werden durch das enorme Wirtschaftswachstum bislang schlicht aufgefressen. Die Umweltkosten sind höher als die wirtschaftlichen Errungenschaften, weswegen enormer Handlungsbedarf nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht besteht. Im elften Fünfjahresplan postuliert die chinesische Regierung ehrgeizige Ziele zur Verbesserung des Umweltschutzes bis 2010, die für westliche Investoren mittelfristig den Umweltmarkt mit seinem enormen Potenzial öffnen könnten.

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Abbildung 1: Anzahl und Aufteilung der Industrieparktypen in China, Abb. dechema (Archiv: Vogel Business Media)
Industrieparktypen in China

Industrieparks in China - Standortentwicklung nach Plan

Verbundstandorte, eine nachhaltige Entwicklung, Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz spielen auch für Chinas Volkswirtschaft eine maßgebliche Rolle. Zahlreiche neue Gesetze sollen durchsetzen, was in den westlichen Ländern längst zum Standard gehört: Ressourceneinsparung, Umweltschutz, Sicherheit. Die Industrieparks in China existieren auf nationaler, provinzieller und kommunaler Ebene. 2006 überschritt ihre Gesamtzahl 6600. Die attraktivsten Parks für ausländische Investoren sind diejenigen auf nationaler Ebene. Sie genießen begünstigte politische Rahmenbedingungen und ihre Verwaltungskommissionen haben die gleichen Rechte wie die Stadtverwaltungen, was vereinfachend und beschleunigend auf den Ansiedlungsprozess wirken kann.

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Die Gewinner des Wettbewerbs: Burkhard Anders und Ina Vrancken von 3M Deutschland mit VCI-Präsident Kurt Bock (v.l.n.r.). (VCI/Darchinger)
Responsible-Care-Wettbewerb 2017

3M für Fluorpolymer-Recycling-Verfahren ausgezeichnet

Im jüngsten Responsible-Care-Wettbewerb zeichnete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vier beispielhafte Leistungen von Mitgliedsunternehmen aus. Den ersten Platz belegte 3M mit dem Fluorpolymer-Recycling-Verfahren. Auch Aurubis, die Grillo-Werke und Akzo Nobel konnten sich über Preise freuen. Zum dritten Mal wurde auch ein besonderes Projekt eines mittelständischen Chemieunternehmens prämiert.

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Das Novelis Recyclingwerk in Nachterstedt in Deutschland ist das weltweit größte Aluminium-Recyclingwerk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 400.000 Tonnen. (Bild: Novelis)
Aluminium-Recycling

Novelis eröffnet weltgrößtes Aluminium-Recyclingwerk

Novelis eröffnete heute am Standort des bereits bestehenden Walzwerks in Nachterstedt offiziell das weltgrößte Aluminium-Recyclingcenter. Das Unternehmen investierte 200 Millionen Euro in die neue Anlage, die künftig bis zu 400.000 Tonnen Aluminiumschrott im Jahr verarbeiten und als hochwertige Aluminiumbarren wieder in das europäische Produktionsnetzwerk des Unternehmens zurückführen wird.

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Projekttreffen des EU-Projekts „Nano Hybrids“  (Tutech)
EU-Projekts „Nano Hybrids“

Neuartige Aerogele auf dem Weg in den Pilotmaßstab

Wissenschaftler des EU-Forschungsprojekts „Nano Hybrids“ haben sich am 14. und 15. November in Hamburg getroffen, um nach drei Jahren eine Zwischenbilanz zu ziehen. Aerogele und ihre Produktion im Pilotmaßstab für industrielle Anwendungen stehen im Mittelpunkt des Projekts. Mit ihrer nanoporösen Struktur sind Aerogele die leichtesten Feststoffe der Welt und eignen sich für die thermische Isolierung von Pipelines. Das Potenzial dieser Materialklasse ist aber noch lange nicht ausgereizt und die kommerzielle Produktion im Industriemaßstab steckt noch in den Anfängen.

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Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage in Dormagen baut Covestro jetzt 20 Prozent CO2 in eine wichtige Schaumstoff-Komponente ein. (Covestro)
CO2 als Rohstoff

Chemie aus dem Schornstein: Kommt jetzt die stoffliche Nutzung von CO2?

CO2 hat ein schlechtes Image. Aber lässt sich das unerwünschte Abgas auch als Rohstoff nutzen? Keine leichte Aufgabe, doch Forscher aus aller Welt arbeiten emsig an der stofflichen Nutzung des Klimakillers. Wer jetzt glaubt, dass es dabei bei Gedankenspielen im Elfenbeinturm oder Kleinstversuchen im Kellerlabor bleibt, irrt sich gewaltig. Schon jetzt läuft die erste Anlage im Industriemaßstab an…

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