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Circular Economy Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft

Redakteur: Gabriele Ilg

Wertvolle Ressourcen wiederholt nutzen und deren Verbrauch deutlich reduzieren – das ist die Vision der Circular Economy. Der „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2020“ liefert umfassende Daten und Informationen zur gesamten Branchentätigkeit und betrachtet Zukunftsthemen wie Kreislaufwirtschaft 4.0, Ressourcenschonung, Energiewende und Klimaschutz.

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(Bild: Messe München)

München – „Der „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft“ legt eindrucksvoll die Bedeutung der Abfall- und Rohstoffwirtschaft als Wirtschaftszweig und für Zukunftsthemen wie den Klimaschutz dar“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. Die Ifat ist einer der 15 Unterstützer des Berichts. „Wir freuen uns darauf, alle unsere Partner und Kunden auf der nächsten Ifat im Jahr 2022 wieder in München zusammenzubringen, um die wirtschaftliche Entwicklung und internationale Vernetzung der Umweltbranche weiter zu unterstützen.“

Der vorliegende „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2020“ (Hier können Sie den vollständigen Bericht herunterladen) informiert zum zweiten Mal Medien, Politik, Wirtschaft und die interessierte Fachöffentlichkeit über die Leistungen, Strukturen, Ziele sowie die künftigen Perspektiven der deutschen Kreislaufwirtschaft. Das gesamte Themenspektrum reicht dabei von „A“ wie Abfallaufkommen bis „Z“ wie Zirkuläre Wirtschaft.

Seit der ersten Veröffentlichung des „Statusberichtes der deutschen Kreislaufwirtschaft“ im Jahr 2018 sind etwas mehr als zwei Jahre vergangen. In diesem kurzen Zeitraum haben jedoch wichtige Entwicklungen ihren Anfang genommen. Zum einen machen die nationalen und internationalen Diskussionen um die Circular Economy als neue Wirtschaftsform zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs deutlich, dass der Kreislaufwirtschaft künftig eine deutlich stärkere Rolle bei der Bereitstellung von Recyclingrohstoffen für den Wirtschaftskreislauf zukommen wird.

Die Kreislaufwirtschaft wird in den kommenden Jahren zu einem zentralen Akteur der zirkulären Wirtschaft in Deutschland und Europa werden. Die Voraussetzungen der Kreislaufwirtschaft dafür sind gut: Hohe Investitionen in Personal und Technik verbessern kontinuierlich die Standards der stofflichen und energetischen Verwertung, mehr als 310.000 qualifizierte und motivierte Beschäftigte arbeiten in rund 10.700 privaten und kommunalen Unternehmen auf allen Stufen der Wertschöpfung und erwirtschaften dabei einen Umsatz von rund 84 Milliarden Euro sowie eine Bruttowertschöpfung von rund 28 Milliarden Euro

Zu den wichtigen Veränderungen gehöre auch die Corona-Pandemie, die nicht nur die Leistungs- und Anpassungsfähigkeit der Branche, sondern auch ihre Systemrelevanz für die Funktionsfähigkeit des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland unter Beweis gestellt habe.

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