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Innerbetriebliche Rohstoffversorgung

Starke Leistung einer pneumatischen Förderung

| Autor/ Redakteur: Matthias Hänsel / Sabine Mühlenkamp

Dank zweier Schritte auf einmal – das Ansaugen des Produkts und das Abreinigen der Filter – wurde bei dieser pneumatischen Förderung die Leistung erheblich gesteigert. So kann das Produkt sehr lange und über weite Strecken gefördert werden.

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Je nach Produkt sind mit dem PCC 700 Förderleistungen bis zu 10000 kg/h möglich.
Je nach Produkt sind mit dem PCC 700 Förderleistungen bis zu 10000 kg/h möglich.
(Bild: Hecht)

Sicher hatte Johann Wolfgang von Goethe in seinen „Maximen und Reflexionen“ wahrscheinlich nicht an den Anlagenbau, und erst recht nicht an pneumatische Förderanlagen gedacht: „Anlagen entwickeln sich zwar auch naturgemäß, müssen aber erst durch den Willen geübt und nach und nach gesteigert werden...“ Dennoch erlauben wir uns, einen der größten deutschen Dichter zu zitieren. Mit großem „Willen“ hat Hecht Technologie ein System zur pneumatischen Förderung entwickelt, das die Vorteile vergleichbarer Systeme vereint und sogar noch steigert. An vorderster Stelle stehen eine kompakte Bauweise, hohe Prozesssicherheit und die Anlage ist leicht zu zerlegen und zu reinigen. Natürlich optional mit Ausführungen für den WIP/CIP-Betrieb.

Steigende Anforderungen an die Produktion

Der Schutz des Bedieners, durch austretendes Produkt sowie die Vermeidung von Verunreinigungen der Produktionsumgebung hat in der chemischen aber auch wirkstoffherstellenden Industrie stets oberste Priorität. Aber auch die Zusammensetzung des Förderguts oder dessen Feuchtigkeitsgehalt spielen beim Handling eine Rolle. Beispielsweise ist bei Stoffen mit niedriger Zündenergie unbedingt sicherzustellen, dass sich auf keinen Fall ein zündfähiges Gemisch bilden kann, somit ist auf die Einhaltung der EX-Zonen zu achten. Gegebenenfalls muss unter Ausschluss von Sauerstoff produziert werden. Des Weiteren sollen die Handhabung der Maschinen sowie die Reinigbarkeit möglichst mühelos und einfach sein. Auch der Grad nach Automatisierung, um große Mengen zu produzieren und diese möglichst schonend und sicher zum nächsten Prozessschritt befördern, sind weitere Anforderungen der heutigen Industrie.

Mechanische Förderanlagen, wie Schneckenförderer, würden zwar Mengen von weit über 8 t/h bewältigen, jedoch ist der Platzbedarf, den diese Anlagen einnehmen, enorm. Auch der geforderte schonende und entmischungsfreie Transport des Schüttguts zeigt schnell die Grenzen der mechanischen Förderung auf. Die pneumatische Förderung hingegen ist perfekt auf Schüttgüter mit anspruchsvollen Eigenschaften zugeschnitten.

Gleichmäßiger Transport und hoher Füllgrad

Je nach Anwendungsbereich unterscheidet man hier in Druck- oder Saugförderung. Dabei ist zu beachten, dass bei der Druckförderung zusätzliche Druckbehälter benötigt werden. Somit muss eine Druckabnahme der Behälter durch eine zertifizierte Stelle erfolgen. Bei der Vakuumförderung hingegen muss nicht zwingend eine Abnahme erfolgen – es kommt auf den Anwenderprozess an. Das im System angelegte Vakuum verhindert ein Austreten von Stäuben. Hier ist besonders die Dichtstrom- oder Pfropfenförderung näher zu erläutern. Die geringere Fördergeschwindigkeit ist charakteristisch für dieses Verfahren. Daraus resultieren ein besonders gleichmäßiger Transport des Schüttguts sowie ein hoher Füllgrad in der Förderleitung. Dieser garantiert die entmischungsfreie Verarbeitung.

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