Trennverstärker So lassen neue Trennverstärker Anwenderwünsche in Erfüllung gehen

Autor / Redakteur: Felix Schulte / Dr. Jörg Kempf

Anwender, die hochkompakte Trennverstärker nutzen, haben meist einen wesentlichen Wunsch an die Geräte: eine einfache Installation, Inbetriebnahme und Wartung. Lesen Sie, wie Phoenix Contact diese Anforderung in der neuen Produktfamilie Mini Analog Pro umsetzt.

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Mit der App für Mini Analog Pro lassen sich die Daten auch via Bluetooth per Smart Phone oder Tablet einstellen.
Mit der App für Mini Analog Pro lassen sich die Daten auch via Bluetooth per Smart Phone oder Tablet einstellen.
(Bild: Phoenix Contact)

Die Trennverstärker Mini Analog Pro, die der galvanischen Trennung und Umformung analoger Prozesswerte dienen, zeichnen sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus. Die frontale Ausrichtung aller Anschlusspunkte und die patentierte steckbare Anschlusstechnik Fastcon Pro sind nur einige Aspekte, die zu einer einfachen Installation beitragen. Eine integrierte Messtrennklemme, die eine unterbrechungsfreie Strommessung im laufenden Betrieb ermöglicht, unterstützt den schnellen Service-Einsatz vor Ort. Gleiches gilt für die großzügigen Beschriftungsflächen und Statusanzeige-LEDs am Gerät.

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Doch wie lässt sich die Inbetriebnahme intuitiv und zügig gestalten? Die Antwort klingt banal: durch unkomplizierte Konfigurations-Möglichkeiten. Hier stellt Mini Analog Pro ebenfalls verschiedene Optionen zur Verfügung, zwischen denen der Anwender wählen kann. Dazu zählt die Einstellung per DIP-Schalter ebenso wie unterschiedliche Software-Lösungen oder die drahtlose Konfiguration per Smartphone.

Jede dieser Varianten weist bestimmte Vorteile auf und bietet sich daher für spezielle Verwendungsbereiche an. Die einzelnen Szenarien sollen im Folgenden genauer beleuchtet werden. Ziel sämtlicher Optionen ist, dass alle Einstellungen ohne besondere Erklärung und zusätzliches Zubehör vorgenommen werden können.

DIP-Schalter für Standard-Einstellungen

Die Konfiguration per DIP-Schalter hat sich insbesondere im Bereich der hochkompakten Trennverstärker seit langem etabliert. Der Grund hierfür resultiert aus der einfachen Handhabung. Denn Einstellungen lassen sich ohne weiteres Equipment direkt am Gerät durchführen, ohne dass der Anwender spezielles Fachwissen benötigt. Allerdings hat das Verfahren auch deutliche Nachteile. Dies, weil zunächst eine entsprechende Dokumentation vorliegen muss, um die gewünschte Konfiguration umzusetzen. Auf Geräte, die durch ihre Baugröße ausreichend Platz bieten, sind oftmals Konfigurationstabellen aufgedruckt. Wegen der dazu notwendigen Abmessungen führt dies jedoch im Umkehrschluss zu einem Platzverlust im Schaltschrank, da der Abstand zwischen den Kabelkanälen vergrößert werden muss.

Der entscheidende Nachteil einer Parametrierung per DIP-Schalter ergibt sich aber daraus, dass gerade bei hochfunktionalen Geräten nicht sämtliche denkbaren Konfigurationen über die begrenzte Anzahl an Schaltern abgebildet werden können. Häufig beschränkt sich der Hersteller deshalb auf gängige Standard-Einstellungen, beispielsweise die Umwandlung eines Normsignals (4…20 mA) auf ein anderes Signal (0…10 V). Je nach Standpunkt lässt sich die Tatsache, dass Konfigurationen nur bei einer ausgebauten Komponente vorgenommen werden können, als Vor- oder Nachteil bewerten. Während es zahlreiche Anwender als positiv ansehen, dass Einstellungen so nicht durch Unbefugte direkt veränderbar sind, halten es andere für ein Manko, sofern die Konfigurationen im laufenden Betrieb angepasst werden müssen.

Warum die Software-Konfiguration bei multifunktionalen Modulen große Vorteile eröffnet, lesen sie auf der nächsten Seite.

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