Trennverstärker

So lassen neue Trennverstärker Anwenderwünsche in Erfüllung gehen

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Software-Konfiguration bei multifunktionalen Modulen

Heute zählt die Parametrierung per Software über eine in den Messumformer integrierte Schnittstelle ebenfalls als Standard. Bei multifunktionalen Modulen können die Anwender in diesem Fall nahezu jede beliebige Signalkombination – auch jenseits typischer Normsignale – in bestimmten Grenzen realisieren. Das eröffnet große Vorteile, da sich die Geräte an unterschiedliche Applikationen adaptieren lassen, sodass die Varianz in der Lagerhaltung erheblich sinkt. Darüber hinaus bietet die serielle Kommunikation die Möglichkeit der Visualisierung aktueller Prozesswerte über ein Monitoring. Ferner kann der Anwender Signalverläufe über einen definierten Zeitraum aufzeichnen.

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Software-Lösungen basieren oftmals auf der herstellerunabhängigen FDT/DTM-Technologie. Die vom Gerätehersteller gelieferten Treiber – so genannte DTM (Device Type Manager) – lassen sich in eine einzige Rahmenanwendung laden. Zur Konfiguration verschiedener Feld- und Interface-Geräte ist also lediglich ein Software-Tool erforderlich. Aufgrund der meist einfacheren Handhabung sind bei den Nutzern zudem eigenständige Software-Lösungen beliebt, die speziell für die jeweilige Gerätefamilie entwickelt wurden. Bei der Einstellung der Software erweist es sich jedoch als nachteilig, dass zum Überspielen auf die Komponente ein Kabel oder ein Funkmodul benötigt wird, die vom Anwender zunächst gekauft werden müssen.

Bluetooth- und NFC-basierte Kommunikation

Neben der seit Jahren etablierten Parametrierung per DIP-Schalter oder PC-Software können die Nutzer die Daten nun ebenfalls via Smartphone an die Trennverstärker und Messumformer übertragen. Hier haben sich zwei unterschiedliche Lösungsansätze durchgesetzt. Zum einen stehen Konzepte zur Verfügung, die einen bidirektionalen Datenaustausch per Bluetooth erlauben. Sie bieten dem Anwender den gleichen Funktionsumfang wie bei der PC-Konfiguration. Ergänzend zur eigentlichen Parametrierung lassen sich die aktuellen Prozesswerte somit auch darstellen. Zum Aufbau der drahtlosen Verbindung ist in der Regel allerdings ein Bluetooth-­Funkmodul nötig, das auf die Konfigurations-Schnittstelle des Mess- umformers gesteckt wird. Folglich entstehen zusätzliche Kosten.

Eine andere Variante der App-basierten Geräteeinstellung per Smartphone nutzt zur Datenübertragung die NFC-Funktechnik (Near Field Communication). Das auf der RFID-Technologie aufbauende Verfahren ermöglicht die Kommunikation zwischen einem aktiven Sender – dem Smartphone – und dem Messumformer als passivem Empfänger. Als vorteilhaft zeigt sich hier, dass Konfigurationen – wie von der einfachen Parametrierung per DIP-Schalter bekannt – ohne weiteres Zubehör eingestellt werden können.

Außerdem gibt es keinerlei Einschränkung hinsichtlich der denkbaren Signalkombinationen. Da sich die überbrückbare Reichweite auf wenige Zentimeter beschränkt, muss der Anwender die Trennverstärker zur Konfiguration von der Hutschiene entfernen. Aktuelle Messwerte lassen sich also nicht anzeigen. Die begrenzte Reichweite schützt jedoch vor dem Zugriff unberechtigter Personen.

Die Trennverstärker der Produktfamilie Mini Analog Pro unterstützen alle gängigen Konfigurations-Verfahren. Mehr auf der nächsten Seite ...

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