Zinkhydroxidschlamm-Trocknung
Schlamm leicht gemacht: Entsorgungskosten runter trocknen

Von Reinhold Specht, Geschäftsführender Gesellschafter von Harter 5 min Lesedauer

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Beim Zweckverband Müllverwertungsanlage Ingolstadt verursachte ein Trockensubstanzgehalt von nur 30 Prozent hohe Transport- und Entsorgungskosten. Jetzt verwandelt eine geschlossene Kondensationstrocknung nassen Zinkhydroxidschlamm in ein deutlich leichteres, günstiger zu entsorgendes Material.

Für eine deutliche Volumenreduktion und verbesserte Handhabungseigenschaften wird der Zinkhydroxidschlamm getrocknet. Damit erhöht sich der Trockensubstanzgehalt von ca. 30 auf 85 Prozent.(Bild:  Harter)
Für eine deutliche Volumenreduktion und verbesserte Handhabungseigenschaften wird der Zinkhydroxidschlamm getrocknet. Damit erhöht sich der Trockensubstanzgehalt von ca. 30 auf 85 Prozent.
(Bild: Harter)

Was passiert mit unserem Müll, nachdem die Restmülltonne entleert wurde? Er landet bei Müllverwertern wie dem Zweckverband Müllverwertungsanlage Ingolstadt. Hier werden Abfälle in einer Anlage mit integrierter Rauchgasreinigung verbrannt. Bei der Wäsche der Filterasche fällt Zinkhydroxidschlamm an, der mittels Kammerfilterpressen mechanisch entwässert wird.

Trotz dieser Vorentwässerung lag der erreichbare Trockensubstanzgehalt (TS) bei lediglich rund 30 Prozent. Eine weiterführende Trocknung war vor der Umsetzung der neuen Lösung nicht vorhanden. Der Schlamm musste somit in einem vergleichsweise nassen Zustand entsorgt werden.