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Purified Water als Prozessbasis
Im ersten Schritt wird das Rohwasser in einer ersten Vorbehandlungsstufe über eine volumengesteuerte Ionenaustauscheranlage enthärtet, um in einem mehrstufigen Membranverfahren, bestehend aus Umkehrosmose, Membranentgasung und Elektro-Deionisation, schließlich Purified Water zu erhalten. Dieses benötigt der Kunde in größeren Mengen für Spülzwecke, aber auch für die Herstellung von Arzneimitteln und als Basis für die Herstellung von WFI und Reinstdampf. Die komplett in Edelstahlausführung konstruierte Gesamtanlage ist so aufgebaut, dass alle Komponenten bzw. Aufbereitungsstufen thermisch sanitisiert werden können.
Die Hauptentsalzung erfolgt über die Umkehrosmose, bei der an der Oberfläche einer semi-permeablen Membran Wasserinhaltsstoffe wie Salze, TOC, Partikel, Bakterien und Pyrogene zurückgehalten werden. Da gelöste Gase jedoch durch Umkehrosmose nicht zurückgehalten werden können, wurde eine Membranentgasung zwischen Umkehrosmose und EDI-Stufe geschaltet, die freie Kohlensäure herauslöst und abführt.
Das in der Anlagenkombination Rocedis PW-TS integrierte EDI ist ein elektrochemisches Membranverfahren, welches das Umkehrosmosepermeat kontinuierlich und deutlich unter die geforderte Reinstwasserleitfähigkeit entsalzt. Neben der Restentsalzung reduziert dieses Verfahren auch die im Wasserstrom enthaltenen Mikroorganismen zu einem großen Teil. So werden die Keimzahl und der Pyrogengehalt erheblich reduziert.
Wann ist WFI arzneibuchgerecht?
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