Misch- und Aufbereitungstechnik Premiere auf der Powtech: Hygienisches One-Pot-Konzept für größere Chargen

Quelle: Pressemitteilung Eirich 2 min Lesedauer

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Mit 150 Litern Nutzvolumen schließt der Clean Line C150 von Eirich die Lücke zwischen Pilotanlage und Großproduktion. Aufgrund der schnellen Reinigung, kurzen Produktwechsel und FDA-konformen Materialien eignet sich der neue One-Pot-Multiprozessor für sensible Produktionsumgebungen.

Premiere des neuen One-Pot-Multiprozessor Clean Line C150 auf der Powtech     (Bild:  Eirich (das Bild wurde mit KI generiert) )
Premiere des neuen One-Pot-Multiprozessor Clean Line C150 auf der Powtech     
(Bild: Eirich (das Bild wurde mit KI generiert) )

Im Rahmen der Fachmesse Powtech, die vom 29. September bis 1. Oktober 2026 in Nürnberg stattfindet, präsentiert der Hersteller von Misch- und Aufbereitungstechnik Eirich erstmals den neuen One-Pot-Multiprozessor Clean Line C150. Mit einem Nutzvolumen von 150 Litern erweitert die Neuerung die bestehende Baureihe um eine größere Produktionsgröße für hygienisch anspruchsvolle Prozesse in Lebensmittel-, Kosmetik-, Pharma- und Spezialchemieanwendungen.

Der Clean Line C150 basiert auf dem Eirich-Wirkprinzip und kombiniert mehrere verfahrenstechnische Grundoperationen in einem Prozessraum. Je nach Rezeptur lassen sich Mischen, Dispergieren, Granulieren, Coaten, Kneten und Trocknen innerhalb eines Batches nacheinander oder parallel durchführen, ohne das Produkt zwischen den Schritten in weitere Aggregate zu überführen. Zusatzfunktionen wie Heizen, Kühlen und Vakuumbetrieb erweitern den Einsatzbereich auf temperaturempfindliche Rohstoffe und komplexere Prozessabläufe, etwa gezielte Reaktionen unter kontrollierten Bedingungen.

Die Konstruktion ist auf Hygiene und Reinigbarkeit ausgelegt: Produktberührte Bereiche sind gut zugänglich, Toträume und Schmutznester werden konstruktiv vermieden, Komponenten lassen sich für die Reinigung schnell demontieren. Edelstahloberflächen sowie FDA-konforme Materialien und Dichtungen entsprechen dem Hygienic-Design-Konzept. Für Betreiber ergeben sich daraus kürzere Reinigungs- und Rüstzeiten sowie schnellere Produktwechsel.

Von der Rezeptur bis zum Scale-up

Anwendungsbereiche reichen von Lebensmittelzutaten und funktionalisierten Zusatzstoffen über Nutraceuticals und Nahrungsergänzungsmittel bis zu Kosmetik und ausgewählten pharmazeutischen Anwendungen. Verarbeitet werden unter anderem Aromen, Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Enzyme. Typische Prozessaufgaben sind homogenes Mischen, Mikrogranulieren, Instantisieren, Coaten und Verkapseln, mit denen sich Eigenschaften wie Löslichkeit, Fließfähigkeit, Schüttdichte oder Partikelgrößenverteilung einstellen lassen. Laut Hersteller kann die Mischgranulation für geeignete Produkte als eine Alternative zu Sprühturm- oder Wirbelschichtprozessen dienen und den Bedarf an zusätzlichen Aggregaten reduzieren.

Prozessparameter werden nach Unternehmensangaben im hauseigenen Technikum gemeinsam mit den Anwendern anhand von Originalrohstoffen entwickelt und bilden die Grundlage für den späteren Scale-up in die Produktion.

Markus Pannig, Leiter Produktmanagement bei Eirich, beschreibt den C150 als Erweiterung des One-Pot-Konzepts auf größere Chargen: Mehrere Prozessschritte und unterschiedliche Rezepturen ließen sich in einer Anlage realisieren, was die Prozessflexibilität erhöhe und den Bedarf an separaten Aggregaten verringere. Geschäftsführer Stephan Eirich verweist auf den Anspruch, branchenübergreifendes verfahrenstechnisches Wissen in Lösungen für hygienisch anspruchsvolle Produktionen zu übertragen.

Eirich zeigt den Clean Line C150 auf der Powtech 2026 in Halle 7A, Stand 505.

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