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Laserscanning Positionspapier Laserscanning: Wie die digitale Anlage Wirklichkeit werden soll

Redakteur: Dominik Stephan

Laserscanning für die virtuelle Anlage: Was wie Science-Fiction klingt, ist heute schon Stand der Technik. Im Anlagenbau kommt die Revolution allerdings nur zögerlich an – obwohl das bisherige Instrumentarium an Engineering- und Entwicklungstools zunehmend ausgereizt ist. Wie aber kann der Projektingenieur den Sprung vom Zeichenbrett ins Laserzeitalter schaffen? Das ist Thema unserer Podiumsdiskussion auf dem Digital Plant Kongress.

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Punktewolke mit Neuplanung und Modell – in die digitale Anlage lassen sich geplante Komponenten einfach einbinden.
Punktewolke mit Neuplanung und Modell – in die digitale Anlage lassen sich geplante Komponenten einfach einbinden.
(Bild: Scantec3D)

Digitalisierung, Virtualisierung und Simulation: Die Prozessindustrie steht vor einer massiven Herausforderung. Schon jetzt sind die bisherigen Ansätze der Prozess- und Werkzeugoptimierung weitestgehend ausgeschöpft. Obwohl die Suche nach neuen Technologien auf Hochtouren läuft, scheint die Branche Trends wie Digitalisierung und Virtualisierung hinterher zu laufen. Neue Methoden wie Laserscanning oder virtuell interaktive Techniken haben einen massiven Technologiesprung erfahren – die Adaption an die komplexen Prozesse in Anlagenbau und -betrieb vollzieht sich hingegen nur zögerlich.

Das ein Technologiesprung nötig ist, scheint Allgemeingut. Wie dieser aber im Detail aussehen könnte, darüber scheiden sich die Geister. Jetzt legt die ProcessNet-Fachgruppe 'Rechnergestützte Anlagenplanung' von Dechema und VDI vor: Gemeinsam soll ein Zielbild für den Übergang „vom Zeichenbrett in die digitale Zukunft“ geschaffen werden. Ein neues Positionspapier 'Laserscanning und Virtuelle Realität – Ein Impuls für die Zukunft von 3D' soll dabei wesentliche Anregungen und Impulse geben und der Community neues Leben einhauchen.

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Virtualisierung, globale Arbeitsteilung sowie steigende Komplexität und Anforderungen prägen den Anlagenbau. Neue Technologien wie die Visualisierung und Nutzung von dreidimensionalen Informationen erweitern die klassische 2D-Darstellung konsequent um die räumlichen Aspekte. Das Ziel: Eine virtuelle Anlage als digitales Abbild der realen, zukünftigen oder bestehenden Anlage. Diese kann dann als Integrations- und Kommunikationsplattform im gesamten Lebenszyklus und in zunehmendem Maße als Informationsbasis für einen effizienten und kostenoptimierten Betrieb dienen.

Wohin soll die Reise gehen?

Der Weg dorthin ist steinig: Die meisten Anlagen sind Unikate bei denen kein ganzheitlicher Ansatz von der Planung über die Errichtung und den Betrieb erkennbar ist. Es fehlt nicht nur an Konzepten zur Unterstützung paralleler und verteilter Prozesse, zur Modularisierung und zur Wiederverwendung bewährter bereits ausgearbeiteter Lösungen, sondern auch an Möglichkeiten zur Virtualisierung bestehender Anlagen.

Lesen Sie, welche Stolpersteine noch dem Weg zu räumen sind.

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