PVC-Compounds Polymer-Gruppe erwartet Wachstum und Rekordproduktion in 2012

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Nach Anlaufschwierigkeiten des PVC-Geschäfts in Russland, sind Produktions- und Vetriebsmengen der Polymer-Gruppe im zweiten Halbjahr 2011 gestiegen. Für das Jahr 2012 erwartet das Compoundier-Unternehmen weiteres Wachstum und eine Rekordproduktion. Um die Produktionskapazität zu erhöhen, plant Polymer weitere Investitionen in Anlagen und Standorte.

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Die Bad Sobernheimer Polymer-Chemie vertreibt PVC-Granulate und Dryblends für zahlreiche Branchen, wie z.B. Bau-, Automobil-, Elektro- oder Hausgeräteindustrie. (Bild: Polymer-Chemie)
Die Bad Sobernheimer Polymer-Chemie vertreibt PVC-Granulate und Dryblends für zahlreiche Branchen, wie z.B. Bau-, Automobil-, Elektro- oder Hausgeräteindustrie. (Bild: Polymer-Chemie)

Bad Sobernheim – Langsam kommt das Geschäft der russischen Tochtergesellschaft der Polymer-Gruppe in Fahrt. Die Polymer-Chemie Rus, mit Sitz in Tula, südlich von Moskau, begann Ende 2010 mit der Produktion von PVC-Compounds für den russischen Markt. Nach starkem Anstieg der Produktions- und Vertriebsmengen im zweiten Halbjahr 2011, werden für dieses Jahr 10 000 Tonnen Produktion angestrebt.

Parallel zur Weichenstellung im Russland-Geschäft hat Polymer strategische Investitionsprojekte für das Jahr 2012 gestartet. Die Tochtergesellschaft Polyblend plant mit dem Aufbau einer neuen Masterbatch-Linie eine Kapazitätserweiterung um 10 000 Tonnen. Das gemeinsam mit dem Partner Mitsui Chemicals betriebene Joint Venture, Sun Alloys Europe, plant den Aufbau einer weiteren Compoundierlinie und damit eine Vergrößerung der Kapazität um 15 000 Tonnen. Beide neuen Produktionslinien sollen bis 2013 in Betrieb gehen. Mit diesen Investitionen nimmt die Polymer-Gruppe jetzt Anlauf, 2013 die jährliche Compoundiermenge von 200 000 Tonnen erstmals zu überschreiten.

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