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Optima Pharmaforum 2016

Optima zeigt Techniktrends

| Autor / Redakteur: Felix Henning* / Anke Geipel-Kern

Der US-Amerikaner Richard Johnson, Präsident der Parenteral Drug Association (PDA), berichtete beim Pharma Forum über die technischen Herausforderungen neuer Arzneimittel.
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Der US-Amerikaner Richard Johnson, Präsident der Parenteral Drug Association (PDA), berichtete beim Pharma Forum über die technischen Herausforderungen neuer Arzneimittel. (Bild: Jürgen Weller Fotografie)

Biotechnologische Arzneimittel verändern die Anforderungen an den Pharmamaschinenbau – Kleinstmengen in kleinen Chargen, sensible Inhaltsstoffe, die meist hoch wirksam und sehr teuer sind – solche Vorgaben fordern die Branche. Welche Lösungen es aktuell auf dem Markt gibt, erfuhren die Teilnehmer des Pharma-Forums von Optima.

Ein gemeinsames Ziel vereinte die über 200 Teilnehmer beim 6. Pharma Forum in Schwäbisch Hall: Patientensicherheit und Gesundheit. 25 Nationen und viele der weltbekannten Pharmaunternehmen waren beim Pharma Forum am 8. und 9. Juni zu Gast. Der Veranstalter Optima Pharma übernahm dabei den Part der Organisation und des Gastgebers.

„Wir tragen Verantwortung, das Leben von Menschen hängt davon ab“, sagte Richard Johnson, Präsident des weltweiten Branchenverbands PDA (Parenteral Drug Association) beim Pharma Forum.

Arzneimittelentwicklung beeinflusst die Technik

Dies fasst zusammen, um was es letztlich in allen technischen Details der zehn Referenten ging. Denn es sind technische Prozesse dafür verantwortlich, dass Arzneimittel in unveränderter und zugleich höchster Qualität den Patienten erreichen. Die Vorträge hielten Experten aus den pharmazeutischen Unternehmen selbst, sie berichteten über ihre Erfahrungen mit den neuesten Technologien in der Verarbeitung von Arzneimitteln.

Großen Einfluss auf den Anlagenbau hat aktuell die Arzneimittel-Entwicklung – das wurde in vielen Referaten deutlich. Gerade die biotechnologischen Wirkstoffe erfordern neue Ansätze: Kleinstmengen in kleinen Chargen, sehr sensible Inhaltsstoffe, die meist hoch wirksam und sehr teuer sind – das fordert die Branche ganz besonders. Durch-automatisierte Prozesse sind Pflicht, menschliche Eingriffe in den Sterilbereich werden so minimiert.

Eine direkte Folge dieser Entwicklungen sind Anlagen, die unterschiedliche Behältnisse verarbeiten können. Ryan Hawkins (Cook Pharmica, USA) berichtete über ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel Spritzen, Vials und Karpulen auf einer Anlage verarbeiten zu können. Um die automatisierten Abläufe in den Maschinen möglichst universell, das heißt ohne Formatumstellarbeiten, nutzen zu können, wurden hochflexible Komponenten wie beispielsweise neue Transportsysteme u.a. durch den Einsatz von Robotertechnik neu entwickelt.

Technische Flexibilität in anderer Form zeigte Gabriel Vainadeu (Teva, Israel) auf: Und zwar, wie sich auf einer Anlage mehrere Prozessschritte wie Füllen, Gefriertrocknung, Sterilisation oder Be- und Entladung unter Isolator parallel und unabhängig voneinander oder in Kombination miteinander betrieben werden können.

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