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Optima Pharmaforum 2016

Optima zeigt Techniktrends

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Verantwortung liegt immer beim Pharmaproduzenten

Dr. Nicolas Brandes (West Pharmaceutical Services, Eschweiler) ging in seinem Referat auf die Zusammenhänge neuer pharmazeutischer Wirkstoffe sowie der Behältnismaterialien Glas und Kunststoff ein. Glaspartikel und die Sensivitität gegenüber Sauerstoff sind zwei von vielen zu beachtenden Aspekten hierbei. Mit sogenannten Disposables – Einweg-Materialien in Maschinen wie beispielsweise Füllschläuche – beschäftigte sich der Vortrag von Dr. Daniel Müller (Regierungspräsidium Tübingen). Sein Appell an die Zuhörer war, sich dabei nicht „blind“ auf die eingesetzten Lieferanten und deren Zertifizierungen zu verlassen. Die Verantwortung trage unter regulatorischen Gesichtspunkten immer der Systemnutzer.

Die Sicherheitsanforderungen, die der pharmazeutische Anlagenbau erfüllen muss, sind höher denn je. Gleichzeitig muss er auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten neue Ideen und Technologien bieten. Das wurde beim Pharma Forum deutlich. Besonders flexible Maschinentypen sind eine Antwort darauf. Wie diese aussehen können, zeigte Optima in Rundgängen durch die Fertigung.

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Eine von sieben präsentierten Maschinen war der neue MultiUse Filler von Optima. Dieser setzt auf Robotertechnik unter Isolator für das Handling und den Transport von Vials, Spritzen und Karpulen. Der MultiUse Filler und noch weitere Anlagen beinhalten Technologien, die den Produktverlust auf ein Minimum reduzieren und dadurch das Maximum an verkaufsfähigem Produkt aus der vorhandenen Produktmenge schöpfen.

Turnkey-Projekte mit E-beam Tunnel, Gefriertrocknung, Isolator-Technik und SCADA-Systemen sowie Anlagen für Augentropfen und Diagnostik-Produkte folgten an weiteren Stationen. Viele Details sind für eine optimale Anlagenfunktion ausschlaggebend. Eines davon ist die Präzision bei der Be- und Entladung eines Gefriertrockners. Dabei ist eine absolut ebene Überschubstrecke Grundvoraussetzung für einen schonenden und sicheren Transport der befüllten Vials. Sichergestellt wird dies durch eine neue Andocktechnik an den Gefriertrockner.

Neben gekapselten Robotern, ausgeklügelten Zuführ-systemen und verglasten Elementen waren virtuelle Technologien ein „Must-see“: Ein Experte von Optima erläuterte, wie Füll- und Verschließmaschinen vor der Montage dreidimensional simuliert und optimiert werden können. Dabei geht es beispielsweise darum, die Zugänglichkeit oder das finale Design der Maschine zu prüfen. Dabei sind die Anwendungsgebiete der Strömungs-visualisierung sehr vielfältig. Sie reichen von der Optimierung der Reinigungsergebnisse bis hin zur Perfektionierung laminarer Strömungsverhältnisse innerhalb des Reinraums.

Da pharmazeutische Anlagen die Dimension von drei-stöckigen Häusern haben können, interessierten sich die Teilnehmer des Pharma Forums zudem für das Virtual Reality Center, das Optima gemeinsam mit dem Packaging Valley Germany e.V. realisiert hat. Solch große, aber auch kleinere Anlagen lassen sich dort virtuell begehen und nahezu bis hin zur kleinsten Schraube besichtigen – ebenfalls, noch bevor sie gebaut wurden.

* * Der Autor ist Mitarbeiter Public Relations bei Optima Pharma, Tel. +49(0)791-506-1464

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