Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

500 Millionen Dollar: Aramco erwirbt Anteile an Mid-Ocean Energy

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13.09.2023

Berlin (dpa) *17:31 Uhr – Lauterbach lädt zu Gespräch über Lage bei Kinderarzneimitteln

Vorkehrungen gegen mögliche neue Engpässe bei Kindermedikamenten in der nahenden Infektsaison sind am Donnerstag Thema eines Treffens bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Der SPD-Politiker hat Vertreterinnen und Vertreter von Apotheken, Ärzten und Pharmabranche zu einem Spitzengespräch geladen, um die Versorgungslage zu analysieren und zu verbessern. Er hatte bereits darauf hingewiesen, dass im Herbst und Winter für Antibiotika und weitere relevante Mittel «eine angespannte Versorgungssituation» entstehen könnte. Das Bundesinstitut für Arzneimittel hat daher eine «Dringlichkeitsliste» mit gut 30 Kinderpräparaten veröffentlicht, die von den Akteuren mit höchster Priorität beschafft werden sollten.

Im vergangenen Winter waren nach einer Infektwelle Lieferprobleme etwa bei Fieber- und Hustensäften für Kinder eskaliert. Um den Nachschub abzusichern, war im Juli bereits ein Gesetz beschlossen worden. Als Sicherheitspuffer macht es unter anderem Vorräte von mehreren Monatsmengen für vielgenutzte Arzneimittel zur Pflicht. Im Blick stehen nun aber auch schon kurzfristiger wirkende Vorkehrungen.

Münster (ots) *11:25 Uhr – Westfalen Gruppe stärkt Frankreich-Aktivitäten

Mit einem neuen Abfüllwerk für Technische Gase in Arzal an der bretonischen Atlantikküste stärkt der Industriegase-Produzent Westfalen seine Präsenz im französischen Markt. Schon heute bildet Frankreich den größten Auslandsmarkt für das Familienunternehmen aus Münster, das neben dem deutschen Kernmarkt zudem auch in den Niederlanden, Belgien, Schweiz und Österreich tätig ist. Hierzulande ist die Westfalen Gruppe neben der Produktion von Technischen Gasen vor allem für sein Tankstellengeschäft und als großer Flüssiggasversorger bekannt.

Das Unternehmen sichert mit der neuen Investition die Versorgung seiner Kunden im Westen Frankreichs vor allem mit Kältemitteln und den Gasen Stickstoff, Argon, Sauerstoff, Kohlendioxid und Wasserstoff ab. "Die zusätzliche Kapazität von über 130.000 Flaschenzylindern pro Jahr wird das Wachstum unseres Unternehmens der vergangenen Jahre in Frankreich weiter stützen", erklärt Dr. Thomas Perkmann, Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe. Neben der neuen Fertigungskapazität ermögliche es die neue Anlage dem Unternehmen, seinen CO2-Fußabdruck weiter zu senken, indem näher an den Kunden produziert wird. Zusätzlich sinken dadurch die Logistikkosten, die im Industriegase-Geschäft einen erheblichen Kostenfaktor darstellen.

Mit dem Standort Torcy in der Nähe von Lyon verfügt die Westfalen Gruppe in Frankreich über eine eigene Gaseproduktion. Zusammen mit der dortigen Luftzerlegungs- sowie Abfüllanlage und dem neuen Abfüllwerk in Arzal betreibt Westfalen in Frankreich mittlerweile neun Standorte - und will weiter wachsen. So kündigt Westfalen Vorstandsvorsitzender Perkmann auch weitere Investitionen in Frankreich an. Neben der Aufrüstung der bestehenden Standorte haben unter anderem die Planungen für einen Elektrolyseur zur Produktion von Wasserstoff begonnen. Westfalen war 1999 in den französischen Markt eingestiegen.

Wuppertal (dpa/lnw) *00:06 Uhr – Chemische Reaktion in Apotheke in Wuppertal – drei Personen in Klinik

In einer Apotheke in Wuppertal hat eine chemische Reaktion einen größeren Gefahrguteinsatz ausgelöst. Als die Feuerwehr am Dienstagabend eintraf, befanden sich elf Menschen in den Räumen, die über Atemreizung klagten. Alle wurden von Rettungskräften untersucht, drei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr weiter mitteilte.

Beim Umfüllen geringer Mengen an Chemikalien sei es am Dienstagabend zu einer Reaktion gekommen, bei der Rauch freigesetzt wurde. Schadstoffmessungen ergaben, dass keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich waren. Kurze Zeit später sei in dem Arbeitsraum erneut ein auffälliger Geruch wahrgenommen worden. Eine erhöhte Schadstoffkonzentration konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, ein Mülleimer wurde vorsorglich luftdicht verpackt.

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