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Handelt es sich um ein Transportgut, das für die weitere Verarbeitung nach dem Primary Crusher nicht zusätzlich zerkleinert werden muss, können durch den Einsatz der Megapipe in diesem Stadium die Investitionskosten deutlich gesenkt werden. Entfällt der Secondary Crusher, sparen Unternehmen die Kosten für Verschleißteile, für regelmäßige Wartungs- und Reparaturzeiten und den damit verbundenen Produktionsausfall. „Ohne einen zweiten Zerkleinerungsprozess lässt sich über eine Dauer von 25 Jahren eine Summe im zweistelligen Millionenbereich einsparen“, berichtet Thomas Neumann, Vertriebsleiter Osteuropa bei der Contitech Conveyor Belt Group. „Bisher bietet nach meiner Kenntnis kein anderes Produkt vergleichbare Möglichkeiten.“
Für große Volumenströme
Durch den Einsatz von hochfesten und dehnungsarmen Karkassen können die Megapipes auch in unterschiedlichen Industriebereichen eingesetzt werden. In diesen Gebieten ermöglichen sie den Transport von grobkörnigen Gütern bei höheren Neigungswinkeln mit großen Volumenströmen bis etwa 9500 m3/h. In der Ausführung als hochfeste Stahlseil-Megapipe bietet der Gurttyp beispielsweise neue Perspektiven im Untertage-Bergbau und im Tagebau.
„In beiden Bereichen sind oft größere Neigungen und enge Kurven bei geringem Platzbedarf und hohen Massenströmen zu bewältigen“, sagt Dr. Andrey Minkin, Anwendungstechniker bei der Contitech Conveyor Belt Group. „Wenige oder keine Übergabestellen, keine Materialverunreinigungen an der Förderstrecke, enge 3D-Kurven und damit auch ideale Anpassung an die Landschaft, geringer Platzbedarf dank kompakter Bauweise, steile Förderwinkel bis zu 35°, Trennung von Fördermaterial und Umwelt – all dies können handelsübliche Muldenfördergurte bislang nicht erfüllen.“
Theoretisch kann mit einer Stahlseil-Megapipe – ebenso wie bei herkömmlichen Langstreckenanlagen – ein Achsabstand und damit eine Gesamtlänge von mehr als zehn Kilometern erreicht werden. Dadurch bietet diese Technologie eine interessante Lösung für große Förderströme bei komplizierten Streckenführungen und größeren Entfernungen. Die Stahlseil-Megapipe bleibt kompakt und passt sich exakt an das vorhandene Streckenprofil an. Darüber hinaus schützen die Fördergurte die Umwelt und das Personal vor gefährlichen, kontaminierten, staubigen und stark riechenden Fördergütern wie z.B. Chemikalien, Müll, Asche und Abraum. Im Gegenzug werden die Inhaltsstoffe des Fördergutes von äußeren Einwirkungen nicht verunreinigt und vor Witterung geschützt.
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