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Funkenlöschanlagen Mit Funkenlöschanlagen gefährdete Produktionsbereiche überwachen

| Autor / Redakteur: Denis Sauerwald / Sabine Mühlenkamp

Bewegliche Anlagenteile sind immer wieder ein Gefahrenpunkt, an dem Funken entstehen können. Dies ist insbesondere bei der Verarbeitung von feinsten Fasern der Fall. Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, überwacht die Firma Pelz alle kritischen Bereiche durch Funkenlöschanlagen von Grecon.

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Alle gefährdeten Bereiche werden mit Funkenlöschanlagen auf Zündquellen überwacht.
Alle gefährdeten Bereiche werden mit Funkenlöschanlagen auf Zündquellen überwacht.
(Bild: Grecon )

Im holsteinischen Wahlstedt werden Hygieneprodukte für den täglichen Bedarf hergestellt. In den 1970er Jahren gegründet, sind mittlerweile mehr als 700 Mitarbeiter beim Familienunternehmen beschäftigt. Damit ist die Firma Pelz der größte Arbeitgeber in der Region. Unter dem Leitspruch „Produkte für ein schöneres Leben“ werden bekannte Markenartikel wie Wattestäbchen oder Kosmetikpads Jean Carol hergestellt. Abnehmer der Produkte ist der Einzelhandel. Die Produktion von Hygieneprodukten birgt zahlreiche Herausforderungen und Brandrisiken. Um Brände vorbeugend zu verhindern, werden gefährdete Bereiche mit Grecon-Funkenlöschanlagen überwacht.

Lieferverträge lassen keine Produktionsunterbrechung zu

Der Vertrieb von Produkten zu den großen Handelsketten ist von strikten Lieferverträgen gekennzeichnet. „Einen Produktionsausfall können wir uns zu keiner Zeit erlauben“, beschreibt Matthias Kelch, Leiter Facility Management die Situation. Um eine größtmögliche Verfügbarkeit zu gewährleisten, hat das Unternehmen mehrere Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören zeitlich klar terminierte Reinigungsintervalle und regelmäßige Wartungen der Produktionsanlagen. Daneben werden alle durch Brände gefährdeten Bereiche des Produktionsbetriebes mit Funkenlöschanlagen überwacht.

Keine Kompromisse in Sachen Brandschutz

Die Gefahr der komplexen Herstellung von Hygieneprodukten liegt in der Verarbeitung der fein verarbeiteten Fasern. Die fein aufgearbeitete Faser ist schnell brennbar. Befinden sich im Material Fremdkörper, besteht durch Reibung an zahlreichen Stellen die Gefahr der Funkenentstehung. Neben Fremdkörpern geht eine weitere Brandgefahr von beweglichen Anlagenteilen aus. Besonders die Ventilatoren der Absauganlagen können durch Abnutzung und Reibung Ursprung von Funken- und Glimmnestern sein.

„Es kommt regelmäßig zu Vorkommnissen, welche durch die Grecon-Funkenlöschanlagen schnell unschädlich gemacht werden können“, beschreibt Mathias Kelch das Risiko. Die Funkenlöschanlage erkennt potenzielle Gefahren blitzschnell und steuert innerhalb von nur 300 Millisekunden die Löschautomatik an. Zündquellen werden ablöscht, bevor es zu einem Brand kommt.

„Wir löschen beim ersten Funken – in Sachen Sicherheit gibt es keine Kompromisse“, fasst Matthias Kelch die Aufgabe der Funkenlöschanlage zusammen. Die Alarme der Funkenlöschanlage laufen auf der Brandmeldezentrale auf. Diese befindet sich im ständig besetzten Leitstand. Mittlerweile sind am Standort in Wahlstedt 60 Funkenmelder installiert, die alle gefährdeten Bereiche der Produktion überwachen.

Schlüsselfertige Brandschutzlösung

Die Montage und die Installation der Funkenlöschanlage wurden zentral von Fagus-Grecon ausgeführt. Der Kundendienst übernahm alle anfallenden Arbeiten. Neben der Installation der Funkenlöschanlage beinhaltet die Komplettmontage auch alle begleitenden Arbeiten der Baustelle, wie Elektroverkabelung oder Wasserinstallation. „Die eigenständige und lösungsorientierte Herangehensweise kam uns bei der Inbetriebnahme sehr entgegen“, erinnert sich Mathias Kelch.

Um die ständige Verfügbarkeit der Funkenlöschanlage sicherzustellen, wird die Anlage halbjährlich gewartet. Im Rahmen der Wartung werden sämtliche sicherheitsrelevanten Anlagenteile überprüft, gereinigt und gegebenenfalls ausgetauscht. Diese vorbeugenden Maßnahmen und die damit einhergehende ständige Verfügbarkeit der Anlage werden auch vom Sachversicherer positiv bewertet.

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