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Kapazitätserweiterung Merck investiert 150 Millionen Euro in Produktion von Biotech-Medikamenten

| Redakteur: Alexander Stark

Merck hat eine Investition in Höhe von 150 Millionen Euro zum Ausbau der Produktionskapazitäten für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel am Schweizer Produktionsstandort Aubonne bekannt gegeben. Mit dieser Investition wird ein neues Gebäude errichtet, in dem Biopharmazeutika für über 150 Länder produziert werden sollen.

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Zwischen 2019 und 2023 wird Merck 150 Millionen Euro in den Schweizer Produktionsstandort Aubonne investieren.
Zwischen 2019 und 2023 wird Merck 150 Millionen Euro in den Schweizer Produktionsstandort Aubonne investieren.
(Bild: Merck)

Aubonne/Schweiz – Das neue Gebäude soll mit hochmodernen Technologien für die aseptische Abfüllung und Qualitätskontrolle ausgestattet sein und mit innovativem Design und einem flexiblen Betriebsmodell die Produktivität erhöhen. Die neuen Linien zur aseptischen Abfüllung von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln werden mit einer Isolator-Technologie ausgerüstet, die bei der aseptischen Abfüllung als Best Practice gilt und für die Sicherheit injizierbarer Arzneimittel sorgt. Eine der beiden Abfülllinien ist eigens für gefriergetrocknete Formulierungen, die andere für flüssige Formulierungen vorgesehen. Die zwei neuen Linien und Qualitätskontrolllabore werden die vorhandene Infrastruktur ersetzen und durch technologische Verbesserungen sowie größere Kapazitäten die Produktion von bis zu 27 Millionen Durchstechflaschen im Jahr ermöglichen.

Das neue Gebäude soll voraussichtlich 2020 fertiggestellt sein und die neuen Qualitätskontrolllabore sollen 2021 in Betrieb gehen. Nach Abnahme durch die Aufsichtsbehörden werden 2023 die neuen Linien für die aseptische Abfüllung folgen. Das Gebäude sowie die Labore und Anlagen sind so konzipiert, dass sie die höchsten internationalen Standards hinsichtlich Qualität, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit erfüllen, teilte das Unternehmen mit.

Mit den Produktionsstätten in Aubonne und im nahegelegenen Vevey ist die Schweiz der wichtigste Standort von Merck zur Herstellung von Biopharmazeutika. Diese neueste Erweiterung eingeschlossen, hat der Konzern in den vergangenen zehn Jahren mehr als 800 Millionen Euro in der Schweiz investiert.

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