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Dass die schiere Größe auch limitierend sein kann beschreibt Busche ebenfalls: „Von unseren weltweit 110.000 Mitarbeitern arbeiten rund 10.000 in der Supply Chain – da sind Änderungen nicht ruck, zuck umsetzbar!“
Und Busche fordert vor allem auch mehr Mut: „Amazon handhabt Aufträge allein unter Nutzung von Algorithmen, da ist kein Mensch mehr beteiligt. Das könnte die BASF auch – aber wir trauen uns noch nicht!“ Die Technologie dazu sei vorhanden, die Umsetzung komme ganz gewiss.
Logistik und Chemie - Ungleiche Verbündete
Fazit: Die Chemielogistik wird sich in den kommenden Jahren verändern – vor allem deshalb, weil die Warenströme zunehmen und auch kurzfristiger abgerufen werden und zu bedienen sind. Keine Frage: Digitalisierung treibt die Logistik. Doch wird auch hier nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.
Ein interessanter Aspekt am Rande: In der Chemie gebe es wegen der notwendigen Produktionssicherheit eigentlich keine Kultur der Fehlerakzeptanz; in der Logistik jedoch sollte man sich ein Trial & Error erlauben.
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