Supply-Chain-Management Geointelligenz macht pharmazeutische Wertschöpfungsketten transparent

Quelle: Pressemitteilung The Green Bridge 2 min Lesedauer

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Eine neue Technologie verknüpft ERP-Daten mit Geoinformationen zur Risikoanalyse. Ein globales Rastersystem ermöglicht die Überwachung von Chargen über alle Prozessstufen hinweg. Durch Echtzeit-Simulationen lassen sich Transportverzögerungen und regulatorische Risiken bewerten.

Geografische Ballungen von Wirkstoffherstellern führen zu Klumpenrisiken, welche die Lieferfähigkeit gefährden. (Symbolbild)(Bild:  KI-generiert)
Geografische Ballungen von Wirkstoffherstellern führen zu Klumpenrisiken, welche die Lieferfähigkeit gefährden. (Symbolbild)
(Bild: KI-generiert)

In der pharmazeutischen Industrie umfasst die Lieferkette viele Stufen: globale Rohstoffbeschaffung, Wirkstoffproduktion, Qualitätssicherung, Dokumentation, Verpackung, temperaturgeführte Logistik und Transport. Fragmentierte Datenlandschaften und isolierte Systemarchitekturen erschweren eine effiziente Datenanalyse. Eine herstellerunabhängige Technologie des bayerischen Unternehmens The Green Bridge verknüpft Informationen aus Systemen wie ERP, DMS oder CRM über offene globale Standards mit räumlich-zeitlichen Identifikatoren. Diese Integration erschließt das Analysepotenzial vorhandener Datenbestände. Über einen normierten Referenzraum lässt sich die Wertschöpfungskette abbilden, regulatorisch dokumentieren und agil steuern.

Engpässe durch lokale Ballungen identifizieren

Geografische Ballungen von Wirkstoffherstellern führen zu Klumpenrisiken, welche die Lieferfähigkeit gefährden. Wenn Produzenten ausfallen oder geopolitische Spannungen zunehmen, entstehen Engpässe. Die Technologie von The Green Bridge (TGB) erkennt solche Veränderungen bis auf die lokale Ebene: Sie stellt Lieferketten als Netzwerke dar, die Produktionsstätten, Lohnhersteller, Lager, Kühlketten-Hubs und Krankenhäuser umfassen. Die Daten lassen sich verschneiden, wodurch metergenau transparent wird, wo genau Wirkstoffe synthetisiert, weiterverarbeitet, abgefüllt oder verpackt werden.

Echtzeit-Simulation von Ausfällen und Verzögerungen

Verantwortliche referenzieren Chargen über alle Prozessstufen hinweg mit räumlich-zeitlichen Identifikatoren. Per Eingabeaufforderungen rufen sie gezielt Informationen ab und vergleichen diese. Eine Netzwerk-Analyse visualisiert Abhängigkeiten von Single-Source-Lieferanten in Clusterform.

Das System simuliert in Echtzeit, wie sich Produktionsausfälle, Transportverzögerungen oder regulatorische Sperrungen auswirken, um Compliance-Verluste zu vermeiden. Zuständige erkennen dadurch, welche Chargen, Produkte oder Märkte betroffen sind. Sie bewerten, wie sich Standortverlagerungen auf Kosten und Temperaturstabilität auswirken oder wo Bestände in Lagern, Distributionszentren oder Märkten umverteilt werden müssen.

Geoinformationen und Zeitstempel

Den Kern der Lösung bildet ein globales Raster aus Quadraten, das auf einem offenen Standard basiert. Die Rasterfelder decken die gesamte Erdoberfläche ab und lassen sich in Größen von 50x50 mm bis 100x100 km abbilden und weltweit identifizieren. Jedes Feld steht in Beziehung zu Nachbarzellen. Das System reichert vorhandene Daten unterschiedlicher Formate mit Geoinformationen und Zeitstempeln an, macht sie maschinenlesbar und miteinander vergleichbar.

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