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Die Nutzung des Tanklagers als Zentrallager und Umschlagpunkt bietet neben der Gesamtkostenersparnis noch diverse weitere Vorteile. „Unsere Kunden nutzen die Lage des Industrieparks Höchst mit den Anliefermöglichkeiten per Bulk- und Containerschiff das gesamte Jahr über rund um die Uhr“, erklärt Kai-Uwe Tebbe. Er betont, dass es kaum zeitliche Beschränkungen gibt. Der gesamte Tanklagerbereich wird am zentralen Leitstand auch feiertags und an Wochenenden rund um die Uhr gesteuert und überwacht. So ist sichergestellt, dass die Mitarbeiter von Infraserv Logistics bei Bedarf mit sehr kurzen Reaktionszeiten eingreifen und die notwendigen Maßnahmen einleiten können.
Für die Nutzer des Tanklagers führen diese Aspekte zu einer höheren Verfügbarkeit ihrer eingelagerten Waren. „Unsere Kunden können jederzeit online auf die Tankbestände zugreifen. So wissen sie immer früh genug, wann Nachbestellungen erforderlich sind und können auf Basis der Daten ihre Supply Chain steuern“, berichtet Kai-Uwe Tebbe. Der Geschäftsbereichsleiter erläutert, dass beim Handling der eingelagerten Stoffe sehr genau auf die Einhaltung zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen geachtet wird. „Vor der Einlagerung einer neuen Lieferung ziehen wir zunächst gemäß Kundenvorgaben eine Stoffprobe, die im Labor analysiert und auf die Übereinstimmung mit der von unserem Kunden geforderten Stoffqualität überprüft wird“, berichtet er. Auf diese Weise stellt Infraserv Logistics sicher, dass der Tankinhalt nicht mit minderer Qualität kontaminiert wird. Ein weiterer Aspekt hinsichtlich Sicherheit ist, dass das Tanklager über Zugangskontrolle des Industrieparks und eine zusätzliche Videoüberwachung optimal geschützt ist.
Full-Service-Dienstleister
Bei der Umstellung auf neue Logistikprozesse analysiert Infraserv Logistics gemeinsam mit seinen Kunden den Gesamtkostenansatz für alle in Frage kommenden Alternativen. Zusammen entscheiden sich die Partner für den nachhaltig kostengünstigsten Distributionsweg. Bis hin zur Konfektionierung von Kleingebinden kann der Dienstleis-ter die Stoffe abfüllen. Auf Wunsch übernimmt der spezialisierte Chemie-Logistiker auch die gesamte Auftragsabwicklung, den Versand und Transport sowie bei Bedarf auch die Verzollung der eingelagerten Güter. Für den Weitertransport der Produkte stehen über den Trimodalport, der von der Infraserv Logistics-Tochtergesellschaft Contargo betrieben wird, sowie die Nähe zum Frankfurter Flughafen ebenso alle vier Verkehrsträger zu Verfügung und können je nach Bedarf und Logistikkonzept passend ausgewählt werden. Um den Datenaustausch mit den Auftraggebern zu vereinfachen, lässt sich über geeignete Schnittstellen eine Anbindung zum SAP-System des Logistikdienstleisters herstellen.
Fazit: Aufgrund des breiten Spektrums des HUBs für Flüssigchemikalien können Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie ihre Logistiklösungen optimal auf die jeweiligen Anforderungen zuschneiden. Für die Logistik, den Umschlag und die Distribution von flüssigen Rohstoffen und Endprodukten steht den Unternehmen das zentrale Tanklager, der Hafen des Industrieparks sowie der Trimodalport, der die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße vernetzt, zur Verfügung. Ein weiterer bedeutender Pluspunkt des HUBs für Flüssigchemikalien: Es trägt zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Das überzeugt, wie die gute Auslastung des Tanklagers zeigt. Damit auch in Zukunft genügt Lagerkapazität gewährleistet ist, will Infraserv Logistics weiter ausbauen: „Wir planen ganz aktuell den Ausbau unserer Lagerkapazitäten um rund 15 Prozent. Bei optimalem Verlauf können wir schon bald mit den neuen Tanks arbeiten“, erklärt Kai-Uwe Tebbe.
* Der Autor arbeitet als Redakteur bei der Agentur Mainblick.
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