Flüssigchemikalien Logistikkosten durch effiziente Transporte und Lagerung senken

Autor / Redakteur: Dirk Rüsing / M.A. Manja Wühr

Im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main betreibt Infraserv Logistics einen HUB für Flüssigchemikalien. Hier können Flüssigchemikalien aller Art per Binnenschiff angeliefert und eingelagert werden. Zudem verladen die Logistikexperten aus Höchst die Chemikalien für den Weitertransport auf Tank-Lkw, Bahnkesselwagen oder auch Binnenschiffe.

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Umschlagstationen für den Weitertransport der unterschiedlichen Stoffe mit verschiedenen Verkehrsträgern stehen zentral als auch direkt in Lagernähe zur Verfügung.
Umschlagstationen für den Weitertransport der unterschiedlichen Stoffe mit verschiedenen Verkehrsträgern stehen zentral als auch direkt in Lagernähe zur Verfügung.
(Bild: Infraserv Logistics)

Besonders für Bulk-Flüssigkeiten, die über die Seehäfen in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen nach Europa kommen, eignet sich unser Konzept ideal als Zentrallager und Hauptumschlagpunkt“, unterstreicht Kai-Uwe Tebbe, Geschäftsbereichsleiter Chemielogistik bei Infraserv Logistics, die Vorzüge des HUBs für Flüssigchemikalien. „Durch die Anlieferungsmöglichkeiten per Binnenschiff bieten wir optimale Voraussetzungen, um den Seehafen-Hinterlandverkehr zu bündeln.“

Und das lohnt sich: Schließlich kann ein Schiff mit einer Ladekapazität von 1500 bis 2000 Tonnen mit einem einzigen Transport rund 80 Straßentankwagen ersetzen. Dabei sinken für viele deutsche Städte die Transportkosten pro Tonne deutlich – im Durchschnitt um 15 Euro. Das hat eine Studie von ILS (Integrierte Logistik Systeme) in Hamburg bereits 2008 mit den damals aktuellen Energiepreisen ergeben. Angesichts der heute deutlich höheren Dieselpreise fällt der Einspareffekt nun erheblich größer aus. Diese Entlastung ergibt sich neben der hohen Energieeffizienz von Binnenschiffen auch aus der deutlichen Verkürzung des Transportnachlaufs. Kai-Uwe Tebbe betont außerdem, dass der CO2-Ausstoß eines Binnenschiffs deutlich unterhalb des Niveaus der großen Fahrzeugflotte liegt, die es ersetzt.

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Im Industriepark Höchst sind zahlreiche chemische und pharmazeutische Unternehmen angesiedelt, die für ihre Produktion feste, gasförmige und auch flüssige Rohstoffe einsetzen. Für die Lagerung ihrer Flüssigchemikalien bietet Infraserv Logistics den Produktionsbetrieben das zentrale Tanklager. Auf die dedizierte Chemikalienlagerung ausgerichtet, verfügt es über kleinere und mittelgroße Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 50, 100, sowie 250 bis 5000 Kubikmetern.

Für den Weitertransport der unterschiedlichen Stoffe mit verschiedenen Verkehrsträgern stehen Umschlagstationen sowohl zentral als auch direkt in Lagernähe zur Verfügung. Die Versorgung innerhalb des Industrieparks ist über ein mehrere hundert Kilometer langes Rohrleitungsnetz gewährleistet. Der Eigentumsübergang der Produkte, die Infraserv Logistics im Auftrag seiner Kunden dort verteilt, erfolgt direkt an der Eingangsarmatur des jeweiligen Empfangsbetriebs. Ein Großteil der eingelagerten Stoffe wird derzeit von Unternehmen innerhalb des Industrieparks verarbeitet, teilweise zu Endprodukten, die vor dem Verkauf dann ebenfalls in anderen Behältern der Logistikanlage zwischengelagert werden.

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